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AP = apothekenpflichtig ACC AKUT 600
 
 
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Artikel-Nr.: 6197481
Anbieter: HEXAL AG
Inhalt: 10 St
Darr.: Brausetabletten
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ACC akut 600 Brausetabletten

Die ACC akut 600 Brausetabletten können zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, welche mit der Bildung von festsitzendem Schleim einhergehen angewendet werden. Bei den meisten Erkältungen kommt es nach wenigen Tagen zur Bildung von festsitzendem Schleim, welcher sich nur sehr schlecht abhusten lässt. Durch diesen zähen Schleim werden die Flimmerhärchen der Schleimhaut der Atemwege blockiert. Durch diese Blockierung sind die Flimmerhärchen nicht mehr in der Lage die Bewegungen durchzuführen, so dass der Schleim nicht mehr nach außen transportiert werden kann. Zu einer akuten Bronchitis kommt es durch ein Eindringen von Viren in den Körper. Eine chronische Bronchitis entsteht aus einer akuten Bronchitis, bei der sich die Lunge nicht mehr vollständig regeneriert hat. Bei einer chronisch obstruktiven Bronchitis kommt es durch den Schleim zu einer starken Einengung der Bronchien.

Der Wirkstoff Acetylcystein

Die ACC akut 600 Brausetabletten enthalten unter anderem den Wirkstoff Acetylcystein in einer Dosierung von 600 mg pro Brausetablette. Der enthaltene Wirkstoff ist in der Lage den festsitzenden Schleim zu verflüssigen, wodurch das Abhusten deutlich erleichtert werden kann. Durch das Acetylcystein kommt es zu einem Abbau von Brückenbindungen im Schleim. Bei vielen Brückenbildungen im Schleim entsteht ein sehr dichtes Maschennetzwerk, so dass der Schleim besonders zäh wird. Sobald diese Brücken zerstört werden wird der Schleim dünnflüssiger. Zusätzlich können bestimmte Teile des Wirkstoffes freie Radikale abfangen, wodurch es zu einer gleichzeitigen Entgiftung des Körpers kommt. Durch das Abfangen der Radikalen wird gleichzeitig das Abwehrsystem unterstützt.

Wirkungsweise der ACC akut 600 Brausetabletten

Die ACC akut 600 Brausetabletten eignen sich durch die Lösung des Schleims zur Behandlung von Husten. Die Brausetabletten sorgen dafür, dass die natürliche Schutzfunktion der Bronchien erhöht wird. Bei dieser vorliegenden Wirkstoffstärke von 600 mg muss täglich nur eine Brausetablette eingenommen werden, wodurch die Anwendung sehr einfach und auch bei einem unregelmäßigen Lebensstil leicht zu bewerkstelligen ist. Die Brausetabletten verfügen über einen sehr angenehmen Geschmack, so dass sie auch von Kindern gerne genommen werden. Durch die Darreichungsform als Brausetablette wird gleichzeitig die für eine Behandlung nötige Flüssigkeitszufuhr gewährleistet. Es kommt nach der Einnahme der ACC akut 600 Brausetabletten zu einem schnellen Wirkeintritt. Die Brausetabletten sind außerdem im Allgemeinen sehr gut verträglich. Es kommt zu einem schnelleren Abtransport des Schleims.


Zusammensetzung:

Wie wird das Arzneimittel angewendet?
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nach den Mahlzeiten ein.

    Lösen Sie bitte die Brausetablette in 1 Glas Trinkwasser auf und trinken Sie den Inhalt des Glases vollständig aus.

Gesamtdosis des Arzneimittels:
  • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt nichts anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Präparat sonst nicht richtig wirken kann!
    Jugendliche über 14 Jahre und Erwachsene: 2-mal täglich je 1/2 oder 1-mal täglich je 1 Brausetablette (entsprechend 600 mg Acetylcystein pro Tag)
    Dauer der Anwendung
    Wenn sich das Krankheitsbild verschlimmert oder nach 4-5 Tagen keine Besserung eintritt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
    Überdosierung
    Bei Überdosierung können Reizerscheinungen im Magen-Darm-Bereich (z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auftreten.

    Schwerwiegende Nebenwirkungen oder Vergiftungserscheinungen wurden bisher auch nach massiver Überdosierung durch Einnahme von Acetylcystein nicht beobachtet. Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte dennoch Ihren Arzt.
    Vergessene Einnahme
    Wenn Sie einmal vergessen haben das Präparat einzunehmen oder zu wenig eingenommen haben, setzen Sie bitte beim nächsten Mal die Einnahme wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.

    Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Einnahmezeitpunkt des Arzneimittels:
  • nach der Mahlzeit

Wofür wird das Arzneimittel angewendet?
  • Arzneimittel zur Verflüssigung zähen Schleims in den Atemwegen
    Es wird angewendet zur Schleimlösung und zum erleichterten Abhusten bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Präparat darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Acetylcystein oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    Es darf wegen des hohen Wirkstoffgehaltes auch nicht bei Kindern unter 14 Jahren angewendet werden.

Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:
    • sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    - Gelegentlich: Kopfschmerzen, Fieber, allergische Reaktionen (Juckreiz, Quaddelbildung, Hautausschlag, Atemnot, Herzschlagbeschleunigung und Blutdrucksenkung)
    - Sehr selten: anaphylaktische Reaktionen bis hin zum Schock
    Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    - Selten: Atemnot, Bronchospasmen
  • überwiegend bei Patienten mit hyperreaktivem Bronchialsystem bei Asthma bronchiale
    Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
    - Gelegentlich: Mundschleimhautentzündungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
    Sehr selten wurde über das Auftreten von Blutungen im Zusammenhang mit der Gabe von Acetylcystein berichtet, zum Teil im Rahmen von Überempfindlichkeitsreaktionen.
    Gegenmaßnahmen
    Bei Auftreten von ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf das Präparat nicht nochmals eingenommen werden. Wenden Sie sich bitte in diesem Fall an einen Arzt.

    Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Welche Wechselwirkungen können in Verbindung mit anderen Arzneimitteln auftreten?
  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

    Antitussiva
    Bei kombinierter Anwendung des Arzneimittels mit hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, so dass die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden sollte. Fragen Sie daher vor einer kombinierten Anwendung unbedingt Ihren Arzt.

    Antibiotika
    Aus experimentellen Untersuchungen gibt es Hinweise auf eine Wirkungsabschwächung von Antibiotika (Tetracycline, Aminoglykoside, Penicilline) durch Acetylcystein. Aus Sicherheitsgründen sollte deshalb die Einnahme von Antibiotika getrennt und in einem mindestens 2-stündigen Abstand zeitversetzt erfolgen. Dies betrifft nicht Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cefixim oder Loracarbef. Diese können gleichzeitig mit Acetylcystein eingenommen werden.

Was muss zusätzlich beachtet werden?
  • Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein berichtet worden. Bei Neuauftreten von Haut-und Schleimhautveränderungen sollte daher unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Acetylcystein beendet werden.

    Vorsicht ist geboten, wenn Sie an Asthma bronchiale leiden oder ein Magen- oder Darm-Geschwür in der Vergangenheit hatten oder haben.

    Bei Patienten mit Histaminintoleranz ist Vorsicht geboten. Eine längerfristige Therapie sollte bei diesen Patienten vermieden werden, da das Präparat den Histaminstoffwechsel beeinflusst und zu Intoleranzerscheinungen (z. B. Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Juckreiz) führen kann.
    Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    Es sind keine Besonderheiten zu beachten.
    Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:
  • Schwangerschaft
    Da keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von Acetylcystein bei Schwangeren vorliegen, sollten Sie das Arzneimittel während der Schwangerschaft nur anwenden, wenn Ihr behandelnder Arzt dies für absolut notwendig erachtet.

    Stillzeit
    Es liegen keine Informationen zur Ausscheidung von Acetylcystein in die Muttermilch vor. Daher sollten Sie das Arzneimittel während der Stillzeit nur anwenden, wenn Ihr behandelnder Arzt dies für absolut notwendig erachtet.

    Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker.


Datum der Produktinformation: 17.01.2012

 
¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
Haftungsausschluss:

Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die wir von Dritten beziehen und zur Anzeige bringen, wird trotz sorgfältigster Bearbeitung keine Haftung übernommen. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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