Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Artikel-Nr.:
3464237
Anbieter:
Bayer Vital GmbH
Inhalt:
40 St
Darr.:
Brausetabletten
Aspirin plus C Brausetabletten
Die Aspirin plus C Brausetabletten können zur schnellen und zuverlässigen Behandlung von Schmerzen und Entzündungen angewendet werden. Bei einer Entzündung handelt es sich um eine Reaktion des Körpers auf einen örtlichen Gewebeschaden. Häufig kommt es bei einer Entzündung zu einer Rötung, Erwärmung und Schwellung der betroffenen Körperstelle. Es gibt verschiedene Formen von Entzündungen, welche sich alle durch verschiedene Symptome bemerkbar machen. Bei jeder Entzündung kommt es zu einer Aktivierung der körpereigenen Immunabwehr. Es kommt zu einer stärkeren Durchblutung des Gewebes und zu einer Einwanderung von weißen Blutkörperchen in das betroffene Gewebe. Bei jedem auftretenden Schmerz handelt es sich um ein Alarmsignal das etwas im Körper nicht stimmt. Nicht immer haben Schmerzen eine körperliche Ursache, sondern können auch im Laufe einer psychischen Erkrankung auftreten.
Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure
Die Aspirin plus C Brausetabletten enthalten unter anderem den Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Bei der Acetylsalicylsäure handelt es sich um einen Wirkstoff aus der Gruppe der Antiphlogistika. Durch den Wirkstoff werden zwei körpereigene Enzyme gehemmt, welche die wichtigen Gewebshormone Prostaglandine produzieren. Im Normalfall regelt die Prostaglandinproduktion die Wasserausscheidung über die Nieren, eine Erweiterung der Bronchien und den Schutz der Schleimhaut im Magen und im Darm. Auf anderem Wege verursachen die Prostaglandine die Symptome, wie Rötungen und Schwellungen, reizen die Nervenenden und sind an der Schmerzwahrnehmung beteiligt. In einer geringeren Dosierung ist der Wirkstoff in der Lage einen Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen. Die Acetylsalicylsäure verfügt über entzündungshemmende, schmerzstillende und leicht fiebersenkende Eigenschaften.
Wirkungsweise der Aspirin plus C Brausetabletten
Die Aspirin plus C Brausetabletten sorgen für eine schnelle Linderung von leichten bis mittelstarken Schmerzen. Durch die Darreichungsform der Brausetablette kann das Medikament schnell und unkompliziert auch bei Problemen mit dem Schlucken von Tabletten eingenommen werden. Gleichzeitig kommt es zu einem schnelleren Wirkungseintritt, weil der Wirkstoff direkt fein verteilt im Magen ankommt. Die Tablette wird einfach in einem großen Glas Wasser aufgelöst und dann getrunken. Die Brausetabletten verfügen über einen sehr angenehmen Geschmack, wodurch die Einnahme möglichst angenehm gemacht wird. Der zusätzlich in den Tabletten enthaltene Pufferstoff verbessert die Löslichkeit des Wirkstoffes. Durch diese bessere Löslichkeit wird der Magen schnell passiert und der Wirkstoff gelangt schnell in die Blutbahn. Die Aspirin plus C Brausetabletten sind besonders geeignet wenn der Schmerz plötzlich auftritt.
(Die aufgeführte Zusammensetzung bezieht sich auf 1 Stück)
Wie wird das Arzneimittel angewendet?
Die Brausetabletten werden in Wasser aufgelöst und getrunken. -ASS soll nicht auf nüchternen Magen eingenommen werden.
Gesamtdosis des Arzneimittels:
Erwachsene: 1-2 Brausetabletten (ASS/Ascorbinsäure 400/240 mg) als Einzeldosis. Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4-8 Stunden bis zu 3mal täglich eingenommen werden
bis zu 7 Brausetabletten als Tagesdosis.
Einnahmezeitpunkt des Arzneimittels:
im Abstand von 4-8 Stunden, zu der Mahlzeit
Wofür wird das Arzneimittel angewendet?
Leichte bis mäßig starke Schmerzen
Fieber, auch bei Erkältungskrankheiten.
In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: -Magen- und Dargschwüren
krankhaft erhöhter Blutungsneigung.
Das Arzneimittel soll in der Regel nicht oder nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei:
Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika oder andere allergene Stoffe
gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin
mit Ausnahme niedrigdosierter Heparin-Therapie)
Asthma bronchiale
chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden sowie bei Magen- und Darmgeschwüren
vorgeschädigter Niere
schweren Leberfunktionsstörungen.
- Vorsicht bei Patienten mit erhöhten Harnsäurespiegeln: Da ASS in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung vermindert, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
Wegen des Gehaltes an Vitamin C nicht bzw. erst nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden bei:
Oxalat-Nierensteinen
Thalassämie (seltene Form der Blutarmut)
Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit)
Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?
Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden, und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung von Acetylsalicylsäure-haltigen Arzneimitteln durch Asthmaanfälle gefährdet (Schmerzmittel-Asthma). Sie sollten vor Anwendung den Arzt befragen. Das gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe allergisch reagieren, wie z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.
Zahlreiche der folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind eindeutig dosisabhängig und individuell unterschiedlich. Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass bei bestimmungsgemäßen Gebrauch durch die fixe Kombination Umfang und Art der Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen verstärkt oder im Spektrum erweitert werden.
Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
In seltenen Fällen treten, vor allem bei Asthmastikern, Überempfindlichkeitsreaktionen (Anfälle von Atemnot, Hautreaktionen) auf.
Sehr selten sind Magen- und Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen, Mikroblutungen sowie Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle.
Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
In Einzelfällen Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Hypoglykämie sowie besonders schwere Hautreaktionen (bis hin zum Erythema exsudativum multiforme).
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
ZNS-Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Tinnitus, Sehstörung oder Somnolenz sowie Eisenmangelanämie können bei längerdauernder oder chronischer Anwendung auftreten.
Zu Störungen des Säure-Haushaltes sowie zur Natrium- und Wasserretention kann es bei Anwendung hoher Dosen und bei entsprechender Disposition kommen.
Bei chronischer Einnahme von ASS können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme und damit wiederum zum Unterhalten der Kopfschmerzen führen können.
Ganz allgemein kann die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombinationen mehrer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.
Was muss zusätzlich beachtet werden?
ASS soll ohne ärztliche oder zahnärztliche Anweisung nicht längere Zeit (3-4 Tage) oder in höheren Dosen eingenommen werden.
Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
Da der Einfluss auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte Acetylsalicylsäure in den ersten 6 Monaten nicht eingenommen werden. Die Einnahme in den letzten 3 Monaten ist nicht erlaubt: In den letzten 3 Monaten kann die Einnahme von Salicylaten zu einer Verlängerung der Schwangerschaft und zu Wehenhemmung führen. Bei Mutter und Kind ist eine gesteigerte Blutungsneigung beobachtet worden. Bei Einnahme von ASS kurz vor der Geburt kann es insbesondere bei Frühgeborenen zu Hirnblutungen kommen.
Salicylate und ihre Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Wirkungen auf den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden.
Sonstiges:
Acetylsalicylsäure(ASS)-haltige Arzneimittel sollen bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu langanhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des so genannten Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf. - Bei Patienten mit Leber- und Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis verringert bzw. der Abstand zwischen den Einnahmen verlängert werden.
Bei häufiger und längerer Anwendung kann es in seltenen Fällen zu Magengeschwüren und zu Blutarmut (Anämie) durch verborgene Magen-Darm-Blutungen kommen. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl (Teerstuhl) ist sofort der Arzt zu benachrichtigen.
Schwindel und Ohrenklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Symptome einer Überdosierung sein. In diesen Fällen ist der Arzt zu benachrichtigen. - Bei chronischer Einnahme von Acetylsalicylsäure können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme und damit wiederum zum Unterhalten der Kopfschmerzen führen können.
Ganz allgemein kann die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.
Bei Einnahme vor operativen Einfgriffen ist der Arzt bzw. Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
Therapieüberwachung/Kontrollmaßnahmen:
Bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung können die Leberwerte (Transaminasen) ansteigen. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der Transaminasen, insbesondere bei Kindern, erforderlich.
Datum der Produktinformation: 17.01.2012
¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes ² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
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Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
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