ASS+C RATIO 600MG/200MG | Günstig & zuverlässig - Juvalis
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AP = apothekenpflichtig ASS+C RATIO 600MG/200MG
 
 
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Artikel-Nr.: 3228689
Anbieter: ratiopharm GmbH
Inhalt: 20 St
Darr.: Brausetabletten
UVP*: 7,00
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Preis: 4,49
 
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ASS + C Ratiopharm gegen Schmerzen Brausetabletten

Die ASS + C Ratiopharm gegen Schmerzen Brausetabletten können zur schnellen und zuverlässigen Behandlung von Schmerzen und Entzündungen angewendet werden. Bei einer Entzündung handelt es sich um eine Reaktion des Körpers auf einen örtlichen Gewebeschaden. Häufig kommt es bei einer Entzündung zu einer Rötung, Erwärmung und Schwellung der betroffenen Körperstelle. Es gibt verschiedene Formen von Entzündungen, welche sich alle durch verschiedene Symptome bemerkbar machen. Bei jeder Entzündung kommt es zu einer Aktivierung der körpereigenen Immunabwehr. Es kommt zu einer stärkeren Durchblutung des Gewebes und zu einer Einwanderung von weißen Blutkörperchen in das betroffene Gewebe. Bei jedem auftretenden Schmerz handelt es sich um ein Alarmsignal das etwas im Körper nicht stimmt. Nicht immer haben Schmerzen eine körperliche Ursache, sondern können auch im Laufe einer psychischen Erkrankung auftreten.

Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure

Die ASS + C Ratiopharm gegen Schmerzen Brausetabletten enthalten unter anderem den Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Bei der Acetylsalicylsäure handelt es sich um einen Wirkstoff aus der Gruppe der Antiphlogistika. Durch den Wirkstoff werden zwei körpereigene Enzyme gehemmt, welche die wichtigen Gewebshormone Prostaglandine produzieren. Im Normalfall regelt die Prostaglandinproduktion die Wasserausscheidung über die Nieren, eine Erweiterung der Bronchien und den Schutz der Schleimhaut im Magen und im Darm. Auf anderem Wege verursachen die Prostaglandine die Symptome, wie Rötungen und Schwellungen, reizen die Nervenenden und sind an der Schmerzwahrnehmung beteiligt. In einer geringeren Dosierung ist der Wirkstoff in der Lage einen Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen.

Wirkungsweise der ASS + C Ratiopharm gegen Schmerzen Brausetabletten

Die ASS + C Ratiopharm gegen Schmerzen Brausetabletten sorgen für eine schnelle Linderung von leichten bis mittelstarken Schmerzen. Durch die Darreichungsform der Brausetablette kann das Medikament schnell und unkompliziert auch bei Problemen mit dem Schlucken von Tabletten eingenommen werden. Gleichzeitig kommt es zu einem schnelleren Wirkungseintritt, weil der Wirkstoff direkt fein verteilt im Magen ankommt. Die Tablette wird einfach in einem großen Glas Wasser aufgelöst und dann getrunken. Die Brausetabletten verfügen über einen sehr angenehmen Geschmack, wodurch die Einnahme möglichst angenehm gemacht wird. Der zusätzlich in den Tabletten enthaltene Pufferstoff verbessert die Löslichkeit des Wirkstoffes. Durch diese bessere Löslichkeit wird der Magen schnell passiert und der Wirkstoff gelangt schnell in die Blutbahn. Die ASS + C Ratiopharm gegen Schmerzen Brausetabletten sind besonders geeignet wenn der Schmerz plötzlich auftritt.



Zusammensetzung:

Wie wird das Arzneimittel angewendet?
  • Lösen Sie die Tablette vor der Einnahme vollständig in einem Glas Wasser auf. Nicht auf nüchternen Magen einnehmen.

Gesamtdosis des Arzneimittels:
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    AlterEinzeldosisTagesgesamtdosis
    Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre1 Brausetablette (entsprechend 600 mg Acetylsalicylsäure und 200 mg Ascorbinsäure)bis 5 Brausetabletten (entsprechend 3000 mg Acetylsalicylsäure und 1000 mg Ascorbinsäure)
    Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4-8 Stunden bis zu 5-mal täglich eingenommen werden.
    Dauer der Anwendung
    Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.
    Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
    Überdosierung
    Schwindel und Ohrklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein.
    Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Arzneimittel benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt.
    Dieser kann entsprechend der Schwere einer Überdosierung/Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Einnahmezeitpunkt des Arzneimittels:
  • im Abstand von 4-8 Stunden, zu der Mahlzeit

Wofür wird das Arzneimittel angewendet?
  • Das Arzneimittel ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes Arzneimittel.
    Das Arzneimittel wird angewendet bei
    - leichten bis mäßig starken Schmerzen (wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, schmerzhaften Beschwerden, die im Rahmen von Erkältungskrankheiten auftreten)
    - Fieber

In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    - wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Acetylsalicylsäure, Ascorbinsäure oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    - wenn Sie in der Vergangenheit gegen Salicylate oder andere nicht-steroidale Entzündungshemmer (bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen) mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich reagiert haben
    - bei akuten Magen- und Darm-Geschwüren
    - bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung
    - bei Leber- und Nierenversagen
    - bei schwerer nicht durch Medikamente einstellbarer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
    - wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen
    - in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft

Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die über Einzelfälle hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 3 g Acetylsalicylsäure (5 Brausetabletten).
    Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    sehr häufigmehr als 1 von 10 Behandelten
    häufigweniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    gelegentlichweniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    seltenweniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
    sehr seltenweniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
    Verdauungstrakt
    Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen.
    Selten: Magen-Darm-Blutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können.
    Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen, Zeichen einer schweren Magenblutung, müssen Sie sofort den Arzt benachrichtigen. Magen-Darm-Geschwüre, die sehr selten zu einem Durchbruch führen können. Sehr selten: Erhöhungen der Leberwerte wurden beobachtet.
    Nervensystem
    Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus) und geistige Verwirrung können Anzeichen einer Überdosierung sein.
    Blut
    Blutungen wie z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
    Selten bis sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen wie z. B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln berichtet worden, die in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich sein können.
    Überempfindlichkeitsreaktionen
    Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen.
    Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Anfälle von Atemnot, schwere Hautreaktionen, evtl. mit Blutdruckabfall, allergischem Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-Ödem) vor allem bei Asthmatikern.
    Gegenmaßnahmen
    Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll das Arzneimittel nicht nochmals eingenommen werden.
    Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
    Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Welche Wechselwirkungen können in Verbindung mit anderen Arzneimitteln auftreten?
  • Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit dem Arzneimittel durch den Acetylsalicylsäure-Anteil beeinflusst werden.
    Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko
    - Blutgerinnungshemmende Arzneimittel, z. B. Cumarin, Heparin: Acetylsalicylsäure kann das Blutungsrisiko erhöhen, wenn es vor einer Blutgerinnsel-auflösenden Behandlung eingenommen wurde. Daher müssen Sie, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgeführt werden soll, auf Zeichen äußerer oder innerer Blutungen (z. B. blaue Flecken) aufmerksam achten.
    - Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen), z. B. Ticlopidin
    - Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden, oder der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison) oder bei Alkoholkonsum: Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen erhöht.
    - Andere nicht-steroidale Analgetika/Antiphlogistika (entzündungs- und schmerzhemmende Arzneimittel) bei Dosierungen ab 3 g Acetylsalicylsäure (entspricht 5 Brausetabletten) pro Tag und mehr
    - Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung der Herzkraft)
    - Antidiabetika (blutzuckersenkende Arzneimittel): Der Blutzuckerspiegel kann sinken.
    - Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen)
    - Valproinsäure (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen des Gehirns)
    Abschwächung der Wirkung
    - Diuretika (Arzneimittel zur vermehrten Harnausscheidung) bei Dosierungen ab 3 g Acetylsalicylsäure (entspricht 5 Brausetabletten) pro Tag und mehr
    - ACE-Hemmer (bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel) bei Dosierungen ab 3 g Acetylsalicylsäure (entspricht 5 Brausetabletten) pro Tag und mehr
    - Harnsäureausscheidende Gichtmittel (z. B. Probenecid, Benzbromaron)

Was muss zusätzlich beachtet werden?
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    - bei Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika (bestimmte Arzneimittel gegen Rheuma oder Entzündungen) oder andere allergieauslösende Stoffe
    - bei Bestehen von Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) oder Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), chronischen Atemwegserkrankungen
    - bei gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln
    - bei Magen- oder Darm-Geschwüren oder Magen-Darm-Blutungen in der Vorgeschichte
    - bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion
    - vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. der Ziehung eines Zahnes); es kann zur verstärkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie das Arzneimittel eingenommen haben
    - bei Nierensteinen (Oxalat-Urolithiasis)
    - bei Eisen-Speichererkrankungen (Thalassämie, Hämochromatose)
    Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme führen und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können. Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen. Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei Patienten, die bereits zu geringerer Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
    Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
    Kinder
    Das Arzneimittel soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
    Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
    Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:
  • Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollten Sie das Arzneimittel nicht einnehmen. Wenden Sie sich daher unbedingt vor einer Einnahme an Ihren Arzt. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie Acetylsalicylsäure, den Wirkstoff des Arzneimittels, wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind vor und während der Geburt nicht einnehmen.
    Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei gelegentlicher Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich. Bei einer längeren Anwendung bzw. der Einnahme hoher Dosen sollten Sie jedoch abstillen.


Datum der Produktinformation: 17.01.2012

 
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