AP = apothekenpflichtig ELMEX GELEE
Informationen zum Produkt
Artikel-Nr.: 3120822
Anbieter: GABA GmbH
Inhalt: 25 g / N1
Darr.: Gel
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Preis: 4,66

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Elmex Gelee

Zucker und Speisereste werden durch die Bakterien im Zahnbelag zu Säure umgewandelt, die den ungeschützten Zahnschmelz angreift und zerstört. Um die Zähne vor dem Säureangriff wirksam zu schützen, ist tägliches Zähneputzen gut und wichtig. Zusätzliche intensive Zahnschmelzhärtung hilft die eigenen Zähne dauerhaft gesund zu erhalten.

elmex® gelée schützt nachhaltig vor Karies. Diese Karies-Schutzmedizin bildet auf dem Zahnschmelz ein Fluoriddepot, das den Zahn mineralisiert und nachhaltig härtet

Anwendung:

Zusätzlich 1x wöchentlich elmex® gelée, für gesunde, starke Zähne.


Quelle: www.gaba-dent.de


Stand: 06/07

Zusammensetzung:

Wie wird das Produkt angewendet?
  • Bei der Anwendung zu Hause:
    Gel auf die Zahnbürste auftragen und die Zähne bürsten. Nach 2 bis 3 Minuten ausspülen. Die Gesamtzeit der Anwendung (Putz- und Einwirkzeit) darf 5 Minuten nicht überschreiten. Am besten abends vor dem Schlafengehen anwenden. Zur gezielten Behandlung überempfindlicher Zahnhälse ist das Gel auf die betroffenen Flächen aufzubringen. Das Gel oll erst angewendet werden, wenn das Ausspucken des Schaums beherrscht wird
    ß 
    Bei der Anwendung in der Zahnarztpraxis:
    Eine ausreichende Kontaktzeit des Dentalgels mit den Zähnen (mindestens 2 bis 4 Minuten) muss gewährleistet sein. Sie darf jedoch 5 Minuten nicht überschreiten. Nach der Anwendung wird ausgespült.
    ß 
    Bei der Anwendung in der Gruppenprophylaxe:
    Gel auf die Zahnbürste auftragen und die Zähne bürsten. Nach 2 bis 3 Minuten ausspülen. Die Gesamtzeit der Anwendung (Putz- und Einwirkzeit) darf 5 Minuten nicht überschreiten.

Gesamtdosis des Produkts:
  • Die nachstehend aufgeführte Dosierung kann in Zeiten erhöhten Kariesrisikos und zur Behandlung überempfindlicher Zahnhälse gesteigert werden. Dies gilt insbesondere für Patienten mit kieferorthopädischen Apparaturen. Falls vom Arzt/Zahnarzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    Bei der Anwendung zu Hause:
    Einmal wöchentlich etwa 1 cm Gel (ca. 0,5 g Gel entsprechend 6,25 mg Fluorid) auf die Zahnbürste auftragen und die Zähne bürsten. Nach 2 bis 3 Minuten ausspülen. Die Gesamtzeit der Anwendung (Putz- und Einwirkzeit) darf 5 Minuten nicht überschreiten.

    Bei der Anwendung in der Zahnarztpraxis:
    Im Rahmen der zahnärztlichen Behandlung oder bei individualprophylaktischen Aktivitäten ca. zweimal bzw. bei Patienten mit hohem Kariesrisiko mehrmals pro Jahr anwenden:
    - in der Miniplastschiene ca. 3 g Gel (entsprechend ca. 37,5 mg Fluorid);
    - im Löffelapplikator bis zu 8 g Gel (entsprechend bis zu 100 mg Fluorid);
    - mit der stumpfen Kanüle aus einer gefüllten Einmalspritze auf die Kauflächen und in die Interdentalräume applizieren (0,5 bis 1 g Gel, entsprechend 6,25 bis 12,5 mg Fluorid).
    Die Löffelapplikation ist ab dem 8. Lebensjahr angezeigt.
    Eine ausreichende Kontaktzeit des Dentalgels mit den Zähnen (mindestens 2 bis 4 Minuten) muss gewährleistet sein. Sie darf jedoch 5 Minuten nicht überschreiten. Nach der Anwendung wird ausgespült.
    Bei der Anwendung in der Gruppenprophylaxe:
    Im Rahmen der gruppenprophylaktischen Aktivitäten ca. zweimal bzw. bei Kindern und Jugendlichen mit erhöhtem Kariesrisiko mehrmals pro Jahr mit dem Gel die Zähne bürsten. Nach 2 bis 3 Minuten ausspülen. Die Gesamtzeit der Anwendung (Putz- und Einwirkzeit) darf 5 Minuten nicht überschreiten.
    Überdosierung:
    Bei zu langer Kontaktzeit können Reizungen an der Schleimhaut auftreten. In diesem Fall unterbrechen Sie die Behandlung, und sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Zahnarzt oder Apotheker. Vermeiden Sie 1 bis 2 Tage lang zu scharfe und heiße Speisen und Getränke. Fahren Sie mit der angegebenen Dosierung erst nach Abklingen der Beschwerden fort.
    In Abhängigkeit von der Dosierung und Art der Verabreichung können im Extremfall (z. B. bei der Löffelapplikation) bis zu 100 mg Fluorid, entsprechend 8 g Gel, in die Mundhöhle eingebracht werden. Das Verschlucken derartiger Mengen kann zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen. Diese Symptome treten in den meisten Fällen innerhalb der ersten Stunde nach der Anwendung auf und gehen nach etwa 3 bis 6 Stunden zurück.
    Bei Vergiftungserscheinungen sollten Sie calciumhaltige Getränke (Milch, Calcium-Brausetabletten) einnehmen, um das Fluorid zu binden. Danach sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
    Bei regelmäßigem Überschreiten einer täglichen Gesamtfluoridaufnahme von 2 mg während der Zahnentwicklung bis etwa zum 8. Lebensjahr kann es zu Störungen bei der Mineralisierung des Zahnschmelzes kommen. Sie äußert sich im Auftreten von geflecktem Zahnschmelz. Diese auch als Dentalfluorose bezeichnete Störung ist danach auch bei höheren Tagesdosen nicht mehr möglich. Bei Auftreten dieser Symptome sprechen Sie bitte mit Ihrem
    Arzt/Zahnarzt oder Apotheker.
    Vergessene Anwendung:

    Sie können die Anwendung jederzeit nachholen. Halten Sie trotzdem den vorgeschriebenen Abstand von einer Woche bis zur nächsten Anwendung ein.

Einnahmezeitpunkt des Produkts:
  • abends vor dem Schlafengehen

Wofür wird das Produkt angewendet?
  • Mittel zur Vorbeugung gegen Karies, zur Unterstützung der Behandlung der Initialkaries und zur Behandlung überempfindlicher Zahnhälse.
    Prophylaxe:
    Das Mittel wird angewendet zur Vorbeugung gegen Karies (Kariesprophylaxe), insbesondere bei Kindern, Jugendlichen sowie Patienten mit Zahnspangen, anderen kieferorthopädischen (orthodontischen) Apparaten und Teilprothesen.
    Therapie:
    Das Mittel wird angewendet zur Unterstützung der Behandlung der beginnenden Karies (Initialkaries) und zur Behandlung überempfindlicher Zahnhälse.

In welchen Fällen darf das Produkt nicht angewendet werden?
  • Darf nicht angewendet werden:
    - wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Dectaflur, Olaflur, Natriumfluorid oder einen der sonstigen Bestandteile des Gels sind.
    - beim Vorliegen von Abschilferungen (pathologisch-desquamativen Veränderungen) an der Mundschleimhaut.
    - bei Personen, bei denen die Kontrolle über den Schluckreflex nicht gewährleistet ist (z. B. Kinder vor der Einschulung, Behinderte).
    - bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren wegen des Gehaltes an Pfefferminzöl und Krauseminzöl (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes).

Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    Sehr selten:
    - Abschilferungen (desquamative Veränderungen) an der Mundschleimhaut.
    - Nach zeitlich kurz aufeinander folgenden Löffelapplikationen wurden Abschilferungen (Desquamationen), oberflächliche Defekte (Erosionen) bzw. Geschwüre (Ulzerationen) an der Mundschleimhaut beobachtet.
    Überempfindlichkeitsreaktionen sind nicht auszuschließen.
    Pfefferminzöl und Krauseminzöl können bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren einen Kehlkopfkrampf hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen.
    Informieren Sie bitte Ihren Arzt/Zahnarzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Welche Wechselwirkungen können auftreten?
  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt/Zahnarzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden oder bis vor kurzem eingenommen oder angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    Die unmittelbare Einnahme von Aluminium (Arzneimittel zur Behandlung von Magenbeschwerden; Antacida) nach der Behandlung mit dem Gel kann die Wirkung der Fluoride beeinträchtigen.
    Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
    Die Einnahme von Calcium und Magnesium (z. B. Milch) unmittelbar nach der Behandlung mit elmex gel©e kann die Wirkung der Fluoride beeinträchtigen.

Was muss zusätzlich beachtet werden?
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich bei Patienten mit Asthma bronchiale oder anderen Atemwegserkrankungen. Wegen des Gehaltes an Pfefferminzöl und Krauseminzöl sollten diese Patienten vor der Anwendung Rücksprache mit Ihrem Arzt/Zahnarzt halten.
    Nach Anwendung sollte eine systemische Fluoridzufuhr (z. B. durch Fluorid-Tabletten) für einige Tage ausgesetzt werden.
    Nach zeitlich kurz aufeinander folgenden Löffelapplikationen durch den Zahnarzt, wurden sehr selten Abschilferungen (Desquamationen), oberflächliche Defekte (Erosionen) bzw. Geschwüre (Ulzerationen) an der Mundschleimhaut beobachtet.
    Die Löffelapplikation in der Zahnarztpraxis soll bei Kindern erst ab dem 8. Lebensjahr angewendet werden.
    Das Gel ist inkompatibel mit anionischen Tensiden und anderen anionischen großen Molekülen.
    Hautreizungen können hervorgerufen werden.
    Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
    Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:
  • Es gibt keine Hinweise darauf, dass Fluoride Risiken für den Embryo bergen.
    Fluoride gehen in die Muttermilch über. Das Gel sollte deshalb während der Stillzeit mit Vorsicht angewendet werden.
    Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt/Zahnarzt oder Apotheker um Rat.





Datum der Produktinformation: 22.04.2012

¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
Haftungsausschluss:

Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die wir von Dritten beziehen und zur Anzeige bringen, wird trotz sorgfältigster Bearbeitung keine Haftung übernommen. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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