
FOLSAEURE STADA 5MG
Informationen zum Produkt
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Folsäure Stada 5 mg Tabletten
Die Folsäure Stada 5 mg Tabletten werden zur Behandlung und Vorbeugung eines Folsäuremangels angewendet. Ein bestehender Folsäuremangel macht sich häufig durch Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche und depressiven Verstimmungen bemerkbar. Zu einem Folsäuremangel kommt es hauptsächlich in Industrieländern. Bei ungeborenen Kindern kann es bei einem Folsäuremangel zu schwerwiegenden Missbildungen kommen. Aus diesem Grund sollten Schwangere auf jeden Fall zusätzliche Folsäure zu sich nehmen. Bestimmte Personengruppen sind besonders gefährdet an einem Folsäuremangel zu leiden. Zu diesen Risikogruppen gehören unter anderem Alkoholiker, Raucher, Schwangere und Stillende. Um einen Folsäuremangel wirkungsvoll zu behandeln sollte einerseits die Ursache beseitigt und gleichzeitig zusätzliche Folsäure zugeführt werden. Bei einem Folsäuremangel kann es zusätzlich dazu kommen, dass Verletzungen der Haut und Schleimhäute bedeutend schlechter verheilen. Zu diesen Heilungsproblemen kommt es dadurch, dass die Folsäure für die Bildung von Schleimhäuten und Blutkörperchen verantwortlich ist.
Der Wirkstoff Folsäure
Die Folsäure Stada 5 mg Tabletten enthalten hauptsächlich den Wirkstoff Folsäure. Bei der Folsäure handelt es sich um einen Wirkstoff aus der Gruppe der Vitamine. Der Wirkstoff spielt eine wichtige Rolle bei allen Zellteilungs- und Wachstumsprozessen. Der Körper ist in der Lage nur einen geringen Anteil an Folsäure zu speichern. Die Folsäure kommt unter anderem in Blattgemüse, Hefe und Innereien vor. Bei einer unzureichenden Zufuhr von Folsäure durch die Nahrung kann es innerhalb weniger Monate zur Ausbildung einer besonderen Art der Blutarmut kommen. Diese Blutarmut äußert sich durch große, nicht richtig ausgereifte rote Blutkörperchen. Durch die Folsäure wird die Konzentration des Homocysteins im Blut gesenkt. Bei einer zu hohen Homocysteinkonzentration im Blut kann es unter anderem zu Herz Kreislauferkrankungen kommen.
Wirkungsweise der Folsäure Stada 5 mg Tabletten
Die Folsäure Stada 5 mg Tabletten können unter anderem zur Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Folsäure während der Schwangerschaft eingesetzt werden. Gleichzeitig eignen sich auch zum Ausgleich eines Folsäuremangels infolge einer Therapie mit verschiedenen Medikamenten, welche die Wirkung der Folsäure hemmen können. Bei einer regelmäßigen Einnahme der Tabletten kann sich der Zellstoffwechsel wieder regulieren. Auch eine durch einen Folsäuremangel verursachte Veränderung der Darmschleimhaut und eine dadurch gestörte Antikörperbildung können wieder reguliert werden. Die Folsäure Stada 5 mg Tabletten sollten auch von Frauen, welche nicht verhüten oder einen aktuellen Kinderwunsch haben vorsorglich eingenommen werden.
Zusammensetzung:
(Per Klick auf einzelne Bestandteile der Zusammensetzung weitere Produkte ermitteln.)(Die aufgeführte Zusammensetzung bezieht sich auf 1 Stück)
Wie wird das Produkt angewendet?
- Die Tabletten werden unzerkaut zu den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit eingenommen.
Gesamtdosis des Produkts:
- Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
Je nach Bedarf 1 – 3 Tabletten pro Tag (entsprechend 5 – 15 mg Folsäure).
Dosierung während Schwangerschaft und Stillzeit:
1 Tablette pro Tag (entsprechend 5 mg Folsäure).
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Behandlung ist vom Ausmaß des Folsäuremangels abhängig und richtet sich nach dem klinischen Bild sowie gegebenenfalls nach den entsprechenden labordiagnostischen Messgrößen; sie wird vom Arzt für jeden Patienten bestimmt.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
Bei gelegentlicher höherer Dosierung sind keine Überdosierungserscheinungen zu erwarten.
Bei Patienten mit Anfallsleiden kann es jedoch zu einer Zunahme der Krampfbereitschaft kommen.
Bei hohen Dosierungen (Einnahme von über 15 mg pro Tag und länger als 4 Wochen) können Magen-Darm-Störungen, Schlafstörungen, Erregung und Depression auftreten.
In diesen Fällen sollten Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Wofür wird das Produkt angewendet?
- Das Arzneimittel ist ein Vitaminpräparat.
Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von Folsäuremangelzuständen, die diätetisch nicht behoben werden können.
In welchen Fällen darf das Produkt nicht angewendet werden?
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Folsäure oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
Der durch Folsäure hervorgerufene Anstieg der jungen roten Blutkörperchen (Retikulozyten) kann einen Vitamin-B12-
Mangel maskieren. Wegen der Gefahr irreversibler neurologischer Störungen ist vor Therapie einer Blutarmut infolge
gestörter Entwicklung der roten Blutkörperchen (Megaloblastenanämie) sicherzustellen, dass diese nicht auf einem Vitamin-B12-Mangel beruht. Die Ursache einer Megaloblastenanämie muss vor Therapiebeginn abgeklärt werden.
Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?
- Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
sehr häufig mehr als 1 von 10 Behandelten
häufig weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
gelegentlich weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
selten weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
sehr selten weniger als 1 von 10.000 Behandelten, oder unbekannt
selten:
Nach sehr hohen Folsäure-Dosierungen: Schlafstörungen, Erregung oder Depressionen, Magen-Darm-Störungen
sehr selten:
Unverträglichkeitreaktionen, z. B. in Form von Hautrötungen (Erythem), Juckreiz (Pruritus), Luftnot (Bronchospasmus), Übelkeit oder Kreislaufkollaps (anaphylaktischer Schock)
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Welche Wechselwirkungen können auftreten?
- Bei Einnahme des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Gabe von Folsäure kann die Blutspiegel von Mitteln gegen Anfallsleiden (Antikonvulsiva, z. B. Phenytoin, Phenobarbital, Primidon) senken und dadurch unter Umständen die Krampfbereitschaft erhöhen.
Bei Gabe hoher Dosen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich das Arzneimittel und gleichzeitig verabreichteHemmstoffe der Folsäure (Folsäureantagonisten), wie z. B. bestimmte Arzneistoffe gegen bakterielle Infektionen oder Malaria (Trimethoprim, Proguanil, Pyrimethamin) und Methotrexat (Wirkstoff u. a. zur Behandlung von Krebs), gegenseitig in ihrer Wirkung hemmen.
Die gleichzeitige Gabe von Folsäure und Fluorouracil bzw. oralen Fluoropyrimidinen (z. B. Capecitabin) (Arzneistoffe zur Behandlung von Krebs) kann zu einer Wirkungsverstärkung und damit zu einer Erhöhung der zellschädigenden Wirkung von Fluorouracil bzw. oralen Fluoropyrimidinen (z. B. Capecitabin) führen. Dies kann sich z. B. in schweren Durchfällen äußern.
Chloramphenicol (Wirkstoff zur Behandlung von Infektionen) kann das Ansprechen auf die Behandlung mit dem Arzneimittel verhindern und sollte deshalb nicht an Patienten mit schweren Folsäuremangelerscheinungen verabreicht werden.
Was muss zusätzlich beachtet werden?
- Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich:
Auch bei lebensbedrohlicher Blutarmut infolge gestörter Entwicklung der roten Blutkörperchen (Megaloblastenanämie) muss wegen der Gefahr bleibender Schäden des Nervensystems vor Therapiebeginn ein eventueller Vitamin-B12-Mangel ausgeschlossen werden (Sicherstellung von Serum- und Erythrozyten-Proben und Bestimmung des Vitamin-B12-Gehaltes).
Aufbewahrung:
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:
- Schwangerschaft und Stillzeit
Kontrollierte Studien an Schwangeren mit Tagesdosen bis 5 mg Folsäure haben keine Hinweise auf Schädigungen am ungeborenen Kind ergeben.
Eine Folsäure-Ergänzung kann das Risiko von Neuralrohrdefekten (Fehlbildung während der Entwicklung des Kindes im Mutterleib) vermindern.
Da die Sicherheit einer höheren Dosierung nicht gewährleistet ist, darf eine Dosierung von mehr als 5 mg Folsäure pro Tag in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
Datum der Produktinformation: 22.04.2012
¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
Haftungsausschluss:
Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die wir von Dritten beziehen und zur Anzeige bringen, wird trotz sorgfältigster Bearbeitung keine Haftung übernommen. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Gebrauchsinformation FOLSAEURE STADA 5 mg Tabletten