AP = apothekenpflichtig LIVOCAB DIREKT AUGENTROPF
Artikel-Nr.: 1578468
Anbieter: JOHNSON&JOHNS.GMBH OTC
Inhalt: 3 ml
Darr.: Augentropfen
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Livocab Direkt Augentropfen


Die Livocab Direkt Augentropfen werden hauptsächlich zur Behandlung von allergischen Reaktionen des Körpers angewendet. Zu einer Allergie kann es kommen wenn das Immunsystem besonders stark auf eine bestimmte Substanz reagiert. Bei einer Allergie können viele verschiedene Symptome auftreten, wie zum Beispiel Heuschnupfen, brennende Augen, Hautausschläge, allergisches Asthma oder Magen-Darm-Beschwerden. Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem auf die an sich harmlosen Stoffe wie auf Krankheitserreger. Bei der Reaktion des Immunsystems kommt es zu einer Ausschüttung des Botenstoffes Histamin. Das Histamin sorgt für eine Erweiterung der Blutgefäße, wodurch es zu Schwellungen, Rötungen und einer verstärkten Sekretion der Schleimhäute kommt. Mit dem Blut wird dann sowohl das Allergen, als auch das Histamin durch den Körper transportiert, so dass die allergische Reaktion mehrere Körperregionen betreffen kann. Welcher Stoff zu der allergischen Reaktion geführt hat lässt sich in den meisten Fällen nur durch einen Allergietest einwandfrei feststellen.

Der Wirkstoff Cromoglicinsäure


Die Livocab Direkt Augentropfen enthalten unter anderem den Wirkstoff Levocabastin. Bei dem Levocabastin handelt es sich um einen sogenannten Mastzellen Stabilisator. Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der Antiallergika und Antihistaminika. Das Levocabastin wirkt direkt auf die Mastzellen, wodurch die Freisetzung von Entzündungsbotenstoffen, wozu das Histamin gehört verhindert wird. Es wird vermutet, dass die Freisetzungsprozesse von den Entzündungsvermittlern unmittelbar an der Zellwand gehemmt werden. Dadurch, dass nur noch weniger Entzündungsvermittler freigesetzt werden, werden die allergischen Reaktionen vermindert. Auch die Produktion von bestimmten Entzündungsstoffen wird verringert. Und auch diese verringerte Produktion von Entzündungsstoffen, können zusätzlich die allergischen Reaktionen gelindert werden.

Wirkungsweise der Livocab Direkt Augentropfen


Die Livocab Direkt Augentropfen wirken ausschließlich lokal dort, wo auch die allergischen Reaktionen ablaufen. Es kommt also nicht zu einer Belastung des Gesamtorganismus. Dadurch sind die Augentropfen im Allgemeinen sehr gut verträglich. Bei einer dauerhaften und längerfristigen Anwendung lassen sich die typischen Allergie Symptome, wie zum Beispiel Brennen, Juckreiz und Tränenfluss deutlich eindämmen oder sogar verhindern. Aus diesem Grund sollte mit der Behandlung bereits einige Zeit vor dem Beginn der Heuschnupfenzeit begonnen werden. Und auch nach einem Abklingen der Beschwerden sollte die Behandlung noch über einen gewissen Zeitraum weitergeführt werden. Die Livocab Direkt Augentropfen eignen sich zur Behandlung von Allergien, welche zum Beispiel durch Pollen, Tierhaare oder Hausstaub ausgelöst werden können.



Zusammensetzung:

Wie wird das Produkt angewendet?
  • Zur Anwendung am Auge.

Gesamtdosis des Produkts:
  • Wenden Sie das Arzneimittel mmer genau nach der Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    Dosierung für Kinder ab 1 Jahr, Jugendliche und Erwachsene
    Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosierung 2-mal täglich 1 Tropfen pro Auge. Die Dosierung kann bei stärkeren Beschwerden auf bis zu 4-mal täglich 1 Tropfen pro Auge erhöht werden.
    Behandlungsdauer:
    Die Zeitdauer zwischen zwei Anwendungen wird durch die Wirkung des Präparates bestimmt. Verwenden Sie das Arzneimittel bei den ersten Zeichen einer allergischen Reizung der Bindehaut. Damit erreichen Sie die besten Behandlungsergebnisse.
    Die Dauer der Anwendung richtet sich nach Art und Verlauf der Beschwerden. Sie müssen keine zeitliche Beschränkung berücksichtigen. Wenn die empfohlene Dosierung nicht ausreicht, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
    Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Präparates zu stark oder zu schwach ist.
    Überdosierung:
    Falls Sie versehentlich den gesamten Flascheninhalt des Arzneimittels verschlucken, können Sie sich schläfrig fühlen. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall mit einem Arzt in Verbindung und trinken Sie viel Wasser.
    Vergessene Anwendung:
    Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Setzen Sie die Behandlung mit dem Präparat wie in der Dosierung beschrieben fort.
    Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wofür wird das Produkt angewendet?
  • Indikationsgruppe: Antiallergikum/Antihistaminikum
    Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Behandlung allergischer Bindehautentzündung.
    Es wird angewendet zur Behandlung der Beschwerden einer allergisch ausgelösten Entzündung der Bindehaut, z. B. Heuschnupfen oder dem sogenannten Frühlingskatarrh.

In welchen Fällen darf das Produkt nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    - wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Levocabastin oder einen der sonstigen Bestandteile sind.

Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    Mögliche Nebenwirkungen:
    Gelegentlich
    • Vorübergehendes, leichtes Brennen der Augen unmittelbar nach der Anwendung
    Selten
    • Allergische Reaktionen. Es ist unklar, ob diese auf den Wirkstoff oder andere Bestandteile des Arzneimittels zurückzuführen sind.
    Sehr selten
    • Lokale Reaktionen am Auge, die als Überempfindlichkeit, Brennen, Rötung, Reizung, Schmerzen, Schwellung oder Jucken wahrgenommen werden sowie tränende Augen und verschwommenes Sehen
    • Entzündung der Bindehaut und des Augenlids
    • Schwellung des Augenlids und der Äderchen der Bindehaut (rotes Auge)
    • Eine bestimmte Form der allergischen Reaktion mit Schwellung der Lippen, Zunge und Augenlider, Nesselsucht und Atemnot (Angioödem)
    • Hautentzündung, Nesselsucht
    • Kopfschmerzen
    Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Welche Wechselwirkungen können auftreten?
  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    Bisher sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt.

Was muss zusätzlich beachtet werden?
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
    - wenn Sie weiche Kontaktlinsen tragen.
    Vermeiden Sie den Kontakt mit weichen Kontaktlinsen. Benzalkoniumchlorid (ein sonstiger Bestandteil) kann zur Verfärbung weicher Kontaktlinsen führen. Weiche Kontaktlinsen müssen Sie vor der Anwendung mit dem Arzneimittel entfernen und dürfen diese frühestens 15 Minuten nach der Anwendung des Arzneimittels wieder einsetzen.
    Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    Bei Anwendung des Präparates kann unmittelbar nach der Anwendung für wenige Minuten die Sehleistung beeinflusst werden. Bevor Sie am Straßenverkehr teilnehmen, ohne sicheren Halt arbeiten oder Maschinen bedienen, warten Sie ab, bis die Beeinträchtigung des Sehvermögens durch Schleiersehen vorübergegangen ist.
    Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
    Die Entsorgung von Arzneimitteln sollte gemäß den jeweiligen regionalen Vorgaben erfolgen. Fragen Sie daher Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    Untersuchungen an Tieren haben keine Hinweise auf schädliche Wirkungen für die Entwicklung des Embryos oder Fötus ergeben. Bei schwangeren Frauen liegen nur begrenzte Daten für die Anwendung des Präparates vor. Das Risiko für den Menschen ist unbekannt.
    Wenn Sie schwanger sind oder denken, dass Sie schwanger sind, sollten Sie das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden.
    Wenn Sie stillen, sollten Sie das Präparat nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden.





Datum der Produktinformation: 22.04.2012

¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
Haftungsausschluss:

Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die wir von Dritten beziehen und zur Anzeige bringen, wird trotz sorgfältigster Bearbeitung keine Haftung übernommen. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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