
NASIC NASENSPRAY
Informationen zum Produkt
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Nasic Nasenspray
Das Nasic Nasenspray wird zur unterstützenden Behandlung von Schnupfen und Nebenhöhlenentzündungen angewendet. Jeder Schnupfen beruht auf einer Reizung oder Entzündung der Nasenschleimhaut. Die Nasenschleimhaut kleidet die gesamte Nasenhöhle aus. Bei einem Schnupfen kommt es unter anderem zu einem verstärkten Niesreiz und Juckreiz in der Nase. Die Absonderung von Sekret wird verstärkt. Die Nasenatmung wird durch ein Anschwellen der Nasenschleimhaut behindert. Im Rahmen einer Erkältung tritt der Schnupfen häufig zusammen mit Husten und Halsbeschwerden auf. Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung kommt es zuerst zu einer deutlich erschwerten Nasenatmung und bei einer länger andauernden Erkrankung kommt es zu einem starken Druckgefühl auf den Wangenknochen und unterhalb der Augen. Das milchig trübe Nasensekret kann sich nur sehr schwer entleeren, wodurch es zu einer schmerzhaften Spannung kommt.
Der Wirkstoff Xylometazolin
Das Nasic Nasenspray enthält unter anderem den Wirkstoff Xylometazolin. Beim Xylometazolin handelt es sich um einen Wirkstoff aus der Gruppe der Alpha-Sympathomimetika. Durch den Wirkstoff kommt es zu einer Aktivierung der Alpha-Rezeptoren. Durch diese Aktivierung kommt es zu einer Verengung der großen und kleinen Blutgefäße, so dass die Nasenschleimhäute abschwellen. Die geschwollene Nase wird wieder frei und die Nasenatmung deutlich erleichtert. Es kommt zu einer Verringerung der Sekretbildung und zu einer Erleichterung des Sekretabflusses. Durch diese Wirkung kann das Risiko einer Ausbreitung der Infektion auf die Nebenhöhlen und das Mittelohr sinken. Zugleich wird die Belüftung der Nebenhöhlen und der Eustachschen Röhre verbessert. Der Wirkstoff kann in Form von Augentropfen auch die Symptome einer Bindehautentzündung lindern.
Wirkungsweise des Nasic Nasensprays
Das Nasic Nasenspray unterstützt die Abschwellung der Nasennebenhöhlen im Rahmen eines Schnupfens. Das Nasenspray wird in jedes Nasenloch eingesprüht. Durch den eintretenden leichteren Sekretabfluss werden die eingedrungenen Krankheitserreger mit aus der Nase heraus gespült. Der Vorteil des Sprays gegenüber Nasentropfen liegt an der feinen Verteilung der Lösung in der Nase. So kann der Wirkstoff lokal wirken und fließt nicht so schnell in den Rachenraum. Gleichzeitig kommt es durch den Sprühkopf dazu, dass auf einen Zusatz von Konservierungsmitteln in der Regel verzichtet werden kann. Eine Verunreinigung der Lösung von außen ist nur sehr schwer möglich. Dadurch ist das Nasic Nasenspray auch für allergiegefährdete Menschen und Personen mit empfindlichen Schleimhäuten geeignet.
Zusammensetzung:
(Per Klick auf einzelne Bestandteile der Zusammensetzung weitere Produkte ermitteln.)(Die aufgeführte Zusammensetzung bezieht sich auf 0.1 Milliliter 1 Sprühstoß)
Wie wird das Produkt angewendet?
- Das Arzneimittel ist für die nasale Anwendung bestimmt.
Gesamtdosis des Produkts:
- Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, wird bei Erwachsenen und Schulkindern nach Bedarf bis zu 3-mal täglich je ein Sprühstoß in jede Nasenöffnung eingebracht. Die Dosierung richtet sich nach der individuellen Empfindlichkeit und der klinischen Wirkung.
Dauer der Anwendung
Das Arzneimittel sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung.
Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollte grundsätzlich der Arzt befragt werden. Dauergebrauch kann zu chronischer Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
Überdosierung
Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels angewendet haben, als Sie sollten, z.B. in Folge einer Überdosierung oder versehentlichen oralen Aufnahme, können folgende Wirkungen auftreten:
Pupillenverengung (Miosis), Pupillenerweiterung (Mydriasis), Fieber, Schwitzen, Blässe, Blaufärbung von Lippen (Zyanose), Übelkeit, Krämpfe, Herz- und Kreislaufstörungen, wie z.B. Herzrhythmusstörungen (Tachykardie, Bradykardie, kardiale Arrhythmie), Kreislaufkollaps, Herzstillstand, Bluthochdruck (Hypertonie); Lungenfunktionsstörungen (Lungenödem, Atemstörungen), psychische Störungen. Außerdem können Schläfrigkeit, Erniedrigung der Körpertemperatur, Verminderung der Herzfrequenz, schockähnlicher Blutdruckabfall, Aussetzen der Atmung und Koma eintreten.
Vergessene Einnahme
Wenden Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Dosis an, sondern führen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.
Einnahmezeitpunkt des Produkts:
- bei Auftreten der Beschwerden
Wofür wird das Produkt angewendet?
- Das Präparat ist ein Nasenspray.
Xylometazolin hat gefäßverengende Eigenschaften und bewirkt dadurch Schleimhautabschwellung.
Dexpanthenol ist ein Abkömmling des Vitamins Pantothensäure, das sich durch wundheilungsfördernde und schleimhautschützende Eigenschaften auszeichnet.
Das Arzneimittel wird angewendet zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen und zur unterstützenden Behandlung der Heilung von Haut- und Schleimhautläsionen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica) und zur Behandlung der Nasenatmungsbehinderung nach operativen Eingriffen an der Nase.
In welchen Fällen darf das Produkt nicht angewendet werden?
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Xylometazolin oder Dexpanthenol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn bei Ihnen eine trockene Entzündung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca) vorliegt,
- bei Zustand nach operativer Entfernung der Zirbeldrüse durch die Nase (transsphenoidaler Hypophysektomie) oder anderen operativen Eingriffen, die die Hirnhaut freilegen,
- bei Säuglingen und Kleinkindern unter 6 Jahren.
Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?
- Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig
| mehr als 1 Behandelter von 10
|
Häufig
| 1 bis 10 Behandelte von 100
|
Gelegentlich
| 1 bis 10 Behandelte von 1.000
|
Selten
| 1 bis 10 Behandelte von 10.000
|
Sehr selten
| weniger als 1 Behandelter von 10.000
|
Nicht bekannt
| Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
|
Nervensystem
Sehr selten: Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit (Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Halluzinationen (vorrangig bei Kindern)
Herz-Kreislaufsystem
Selten: Herzklopfen, beschleunigte Herztätigkeit (Tachykardie), Blutdruckerhöhung (Hypertonie)
Sehr selten: Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)
Atemwege
Häufigkeit nicht bekannt: Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen
Sehr selten: Nach Abklingen der Wirkung verstärkte Schleimhautschwellung, Nasenbluten
Muskel- und Skelettsystem
Sehr selten: Krämpfe (insbesondere bei Kindern)
Immunsystem
Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Haut und Schleimhaut)
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Welche Wechselwirkungen können auftreten?
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Bei gleichzeitiger Anwendung dieses Arzneimittels mit bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ oder trizyklische Antidepressiva) sowie blutdrucksteigernden Arzneimitteln kann durch Wirkungen auf Herz- und Kreislauffunktionen eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten.
Was muss zusätzlich beachtet werden?
- Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
- wenn Sie mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden,
- bei erhöhtem Augeninnendruck, insbesondere grünem Star (Engwinkelglaukom),
- bei Patienten mit schweren Herz- und Kreislauferkrankungen (z.B. koronarer Herzkrankheit) und Bluthochdruck (Hypertonie),
- bei Patienten mit Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom),
- bei Stoffwechselstörungen, wie z.B. Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) und Zuckerkrankheit (Diabetes),
- bei der Stoffwechselerkrankung Porphyrie,
- bei Prostatavergrößerung (Prostatahyperplasie).
Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Kinder
Langfristige Anwendung und Überdosierung, vor allem bei Kindern, sind zu vermeiden. Die Anwendung bei höherer Dosierung darf nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Das Präparat enthält eine Wirkstoffkonzentration, die für Erwachsene und Schulkinder bestimmt ist und somit für Säuglinge und Kleinkinder unter 6 Jahren nicht geeignet ist. Hierfür stehen Nasensprays mit geringerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:
- Fragen Sie vor der Einnahme / Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Das Arzneimittel soll in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da keine hinreichenden Daten für die Anwendung von Xylometazolinhydrochlorid bei Schwangeren vorliegen. Eine Anwendung in der Stillzeit sollte unterbleiben, da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff Xylometazolinhydrochlorid in die Muttermilch übergeht.
Datum der Produktinformation: 22.04.2012
¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
Haftungsausschluss:
Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die wir von Dritten beziehen und zur Anzeige bringen, wird trotz sorgfältigster Bearbeitung keine Haftung übernommen. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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