Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Artikel-Nr.:
4540259
Anbieter:
SCHAPER & BRÜMMER GmbH & Co. KG
Inhalt:
200 St
Darr.:
Tabletten
Remifemin Tabletten
Die Remifemin Tabletten werden zur natürlichen Behandlung von typischen Wechseljahresbeschwerden angewendet. Im Körper jeder Frau kommt es ungefähr ab dem 45. Lebensjahr zu einer Umstellung. Der Körper stellt sich von den fruchtbaren auf den unfruchtbaren Lebensabschnitt ein. Während der Wechseljahre kommt es zu einer Veränderung des Monatszyklus. Es kommt nicht mehr regelmäßig zu einem Eisprung. Im Laufe dieses Prozesses kommt es meistens zu ganz typischen Beschwerden. Zu diesen Beschwerden gehören unter anderem Schlaflosigkeit, Depressionen, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen und Hitzewallungen. Diese Beschwerden können bei den Frauen verschieden stark ausgeprägt sein. Manche Frauen spüren kaum, wenn sie in die Wechseljahre kommen, für andere Frauen kommt es während dieser Zeit zu starken körperlichen Beschwerden. Auch die Stärke und Länge der Regelblutung ändert sich deutlich, bis sie irgendwann ganz ausbleibt.
Der Wirkstoff Cimcifugawurzelstock
Die Remifemin Tabletten enthalten den pflanzlichen Wirkstoff Cimcifugawurzelstock. Der Wirkstoff scheint den Stoffwechsel des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen zu beeinflussen. Je nach Situation und Bedarf wird die Östrogenwirkung gefördert oder gehemmt. Zugleich kann der Cimcifugawurzelstock auf das Gehirn einwirken. Der Wirkstoff bindet sich im Gehirn an verschiedene Rezeptoren, wo er dann eine ähnliche Wirkung wie der Botenstoff Dopamin entfaltet. Beim Cimcifugawurzelstock handelt es sich um die Traubensilberkerze, welche in den Wäldern Nordamerikas und Kanadas beheimatet ist. Die in der Traubensilberkerze enthaltenen Triterpenglykoside sind in der Lage eine Östrogenartige Wirkung zu entfalten. Diese Inhaltsstoffe greifen nicht direkt an die Östrogen-Rezeptoren an, sondern verändern sie so, dass sie die östrogenartige Wirkung entfalten können.
Wirkungsweise der Remifemin Tabletten
Die Remifemin Tabletten sind in der Lage Wechseljahresbeschwerden ohne Hormone zu lindern. Durch den Verzicht auf Hormone eignen sich die Tabletten besonders gut für Frauen, welche aus verschiedenen Gründen keine Hormone einnehmen dürfen oder wollen. Eine Hormontherapie ist immer mit einer Vielzahl verschiedener Nebenwirkungen verbunden, wogegen bei der Therapie mit Remifemin diese Nebenwirkungen in der Regel ausbleiben. Besonders psychische und neurovegetative Wechseljahresbeschwerden werden bei einer regelmäßigen Einnahme positiv beeinflusst. Zu diesen Beschwerden zählen unter anderem Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Schlafstörungen. Es dauert eine gewisse Zeit bis die Wirkung des Produktes in vollen Umfang eintritt. Aus diesem Grund sollten die Remifemin Tabletten regelmäßig über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden.
(Die aufgeführte Zusammensetzung bezieht sich auf 1 Stück)
Wie wird das Arzneimittel angewendet?
Unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen (nicht lutschen). Sie können die Tabletten unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
Gesamtdosis des Arzneimittels:
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: Zweimal täglich (morgens und abends) 1 Tablette Behandlungsdauer:
Die Wirkung des Arzneimittels tritt nicht sofort ein. Erste therapeutische Effekte zeigen sich nach 2 Wochen Behandlung. Es empfiehlt sich, das Arzneimittel über mehrere Monate einzunehmen, jedoch ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Monate. Überdosierung: Bei Überdosierung können die aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auftreten. Sie sollten das Arzneimittel dann absetzen und einen Arzt aufsuchen. Vergessene Einnahme: Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wofür wird das Arzneimittel angewendet?
Pflanzliches Arzneimittel zur Besserung von Wechseljahresbeschwerden. Wird angewendet zur Besserung der durch die Wechseljahre bedingten psychischen und neurovegetativen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Schlafstörungen.
In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Cimicifugawurzelstock (Wurzelstock der Traubensilberkerze) oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt: sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, oder unbekannt Mögliche Nebenwirkungen: selten: - Magen-Darm-Beschwerden (Oberbauchbeschwerden, Durchfall), - allergische Reaktionen der Haut (Nesselsucht, Hautjucken, Hautausschlag), - Schwellungen im Gesicht oder an den Gliedmaßen - Erhöhung der Leberwerte (Transaminasen) - Gewichtszunahme sehr selten: - Leberschädigungen bei der Anwendung von Arzneimitteln mit Cimicifugawurzelstock. Zur Zeit ist ein sicherer ursächlicher Zusammenhang mit diesen Arzneimitteln nicht bewiesen.
Welche Wechselwirkungen können in Verbindung mit anderen Arzneimitteln auftreten?
Es sind keine Wechselwirkungen bekannt.
Was muss zusätzlich beachtet werden?
Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich, - wenn Ihre Regelblutung gestört ist bzw. erneut auftritt. Auch wenn Sie anhaltende unklare Beschwerden haben oder andere Beschwerden neu auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. In diesen Fällen kann es sich um Erkrankungen handeln, die von einem Arzt abgeklärt werden müssen. - wenn Sie gleichzeitig Östrogene einnehmen, darf dies nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Das Arzneimittel kann die Wirkung der Östrogene verstärken. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. - wenn Ihre Leber vorgeschädigt ist. Dann sollten Sie das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen. - wenn Zeichen einer Leberschädigung auftreten (Gelbfärbung der Haut oder Augen, dunkler Urin, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Appetitverlust, Müdigkeit). Dann sollten Sie die Einnahme sofort beenden und einen Arzt aufsuchen. Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen: Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:
Zur Anwendung in der Schwangerschaft und in der Stillzeit liegen keine ausreichenden Daten vor. Das Arzneimittel soll deshalb in der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht eingenommen werden.
Datum der Produktinformation: 17.01.2012
¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes ² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
Haftungsausschluss:
Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
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