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Aspirin Complex Granulat

Informationen zum Produkt: Aspirin Complex Granulat
Artikel-Nr. (PZN) 04114918
Anbieter Bayer Vital GmbH
Inhalt 20 St / N2
Darr.: Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Aspirin Complex Granulat Beutel


Die Aspirin Complex Granulat Beutel werden zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, welche mit Schmerzen und Schnupfen einhergehen angewendet. Bei Schmerzen handelt es sich um Warnsignale des Körpers, welche anzeigen, welche anzeigen dass etwas im Körper nicht stimmt. Zu Schmerzen kommt es bei einer Aktivierung der empfindlichen Nervenenden durch bestimmte Reize. Diese Nervenenden signalisieren dem Gehirn, dass irgendetwas im Körper nicht stimmt. Schmerzen können überall im Körper vorkommen, verschieden stark sein und sich unterschiedlich anfühlen. Jeder Schnupfen beruht auf einer Reizung oder Entzündung der Nasenschleimhaut. Die Nasenschleimhaut kleidet die gesamte Nasenhöhle aus. Die Nasenatmung wird durch ein Anschwellen der Nasenschleimhaut behindert. Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung kommt es zuerst zu einer deutlich erschwerten Nasenatmung und bei einer länger andauernden Erkrankung kommt es zu einem starken Druckgefühl auf den Wangenknochen und unterhalb der Augen.

Die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure und Pseudoephedrin


Die Aspirin Complex Granulat Beutel enthalten eine Kombination der zwei Wirkstoffe Acetylsalicylsäure und Pseudoephedrin. Bei der Acetylsalicylsäure handelt es sich um einen Wirkstoff aus der Gruppe der Antiphlogistika. Durch den Wirkstoff werden zwei körpereigene Enzyme gehemmt, welche normalerweise die wichtigen Gewebshormone Prostaglandine produzieren. Die Prostaglandine verursachen die typischen Symptome, wie Rötungen und Schwellungen, sie reizen die Nervenenden und sind an der Schmerzwahrnehmung beteiligt. Beim Pseudoephedrin handelt es sich um einen Stoff aus der Gruppe der Alpha Sympathomimetika. Dieser Wirkstoff dockt an die Rezeptoren der Gefäßmuskulatur an, wodurch es zu einer Reizung kommt. Durch diese Reizung ziehen sich die Muskeln zusammen und die Blutgefäße verengen sich. Durch diese Wirkung können Schwellungen der Nasenschleimhaut zurückgehen.

Wirkungsweise der Aspirin Complex Granulat Beutel



Aspirin Complex Granulat Inhaltsstoffe
Acetylsalicylsäure
Wirkstoff500 mg
Pseudoephedrin hydrochlorid
Wirkstoff30 mg
Pseudoephedrin
entsprechend24.58 mg
Citronensäure, wasserfrei
Hilfsstoff+
Hypromellose
Hilfsstoff+
Saccharin
Hilfsstoff+
Saccharose
Hilfsstoff2 g
Apfelsinen Aroma
Hilfsstoff+

(Die aufgeführte Zusammensetzung bezieht sich auf 1 Stück 1 Beutel)

Aspirin Complex Granulat Packungsbeilage
Weitere Informationen zur Einnahme und Dosierung von Aspirin Complex Granulat sowie zu Risiken und Nebenwirkungen finden Sie hier: Aspirin Complex Granulat Packungsbeilage
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Aspirin Complex Granulat Anwendung

    • Lösen Sie den Inhalt von einem oder zwei Beuteln in einem Becher mit heißem, nicht kochendem Wasser und rühren Sie gut um. Lassen Sie das Getränk vor der Einnahme auf Trinktemperatur abkühlen. Hinweis: Das Granulat löst sich nicht vollständig auf.

Gesamtdosis des Produkts:

    • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein.
    • Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene
      • Einzeldosis: 1 – 2 Beutel
      • Tagesgesamtdosis: bis zu 6 Beutel
    • Falls notwendig, kann die Einnahme der Einzeldosis im Abstand von 4 – 8 Stunden wiederholt werden.
    • Eine Tagesgesamtdosis von 6 Beuteln darf nicht überschritten werden.
    • Das Arzneimittel darf ohne ärztliche Anweisung nicht bei Kindern unter 16 Jahren angewendet werden. Aufgrund der geringen Erfahrung können für Jugendliche keine Dosisempfehlungen gegeben werden.
    • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein.
     
    • Wenn Sie mehr eingenommen haben als Sie sollten
      • Bei einer Überdosierung können Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrgeräusche, Herzklopfen (Tachykardie), Brustschmerzen, Erregungszustände oder Atemnot auftreten.
      • Bei Verdacht auf eine Überdosierung müssen Sie unverzüglich einen Arzt informieren.

Einnahmezeitpunkt des Produkts:

  • im Abstand von 4-8 Stunden

Wofür wird das Produkt angewendet?

    • Das Arzneimittel hat schmerzlindernde (analgetische), entzündungshemmende (antiphlogistische), fiebersenkende (antipyretische) und nasenschleimhautabschwellende Eigenschaften.
    • Das weiße Granulat enthält zwei Wirkstoffe, Acetylsalicylsäure und Pseudoephedrin-Hydrochlorid.
    • Das Arzneimittel wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von Nasenschleimhautschwellung bei Schnupfen mit erkältungsbedingten Schmerzen und Fieber.
    • Wenn Sie nur eines der oben genannten Krankheitszeichen haben, ist die Behandlung mit einem Präparat, das nur einen Wirkstoff enthält, zu bevorzugen.

In welchen Fällen darf das Produkt nicht angewendet werden?

    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht, wenn Sie
      • überempfindlich (allergisch) gegen einen der Bestandteile sind.
      • allergisch gegen Salicylate sind, die Arzneimittelklasse, zu der Acetylsalicylsäure gehört.
      • an Magengeschwüren leiden.
      • eine erhöhte Blutungsneigung haben.
      • schwanger sind oder stillen.
      • Leber- und Nierenversagen haben.
      • unter schwerer, nicht eingestellter Herzschwäche (Herzinsuffizienz) leiden.
      • gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen.
      • an schwerem Bluthochdruck oder einer schweren koronaren Herzkrankheit leiden.
      • gleichzeitig ein Arzneimittel aus der Klasse der Monoaminoxidase-(MAO)-Hemmer nehmen (Mittel gegen Depressionen).

Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?

    • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen verursachen, auch die nicht bei jedem austreten müssen.
    • Mögliche Nebenwirkungen von Acetylsalicylsäure sind:
      • Dies sind alles sehr ernste Nebenwirkungen, und Sie benötigen möglicherweise dringende ärztliche Beobachtung oder eine Einweisung ins Krankenhaus. Suchen Sie unverzüglich einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus auf, wenn Sie folgendes bemerken:
        • Magengeschwüre, die in Einzelfällen zu einem Magendurchbruch führen können;
        • Magen-Darm-Blutung, die in Einzelfällen zu einer Eisenmangelanämie führen kann. Zeichen dafür sind schwarze Stühle oder blutiges Erbrechen;
        • Allergische Reaktionen (wie Atemnot, Hautreaktionen möglicherweise mit Blutdruckabfall), insbesondere bei Asthmatikern.
    • Dies sind alles ernste Nebenwirkungen, und Sie benötigen möglicherweise dringende ärztliche Beobachtung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie folgendes bemerken:
      • Erhöhung des Blutungsrisikos;
      • Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen; Verdauungsbeschwerden und Magenschleimhautentzündung;
      • Erhöhung der Leberenzymwerte.
    • Dies sind leichte Nebenwirkungen:
      • Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle.
    • Mögliche Nebenwirkungen von Pseudoephedrin sind:
      • Dies sind alles ernste Nebenwirkungen, und Sie benötigen möglicherweise dringende ärztliche Beobachtung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie folgendes bemerken:
        • Wirkungen am Herz (z. B. Herzrasen);
        • Harnverhalt, insbesondere bei Patienten mit Prostatavergrößerung;
        • Blutdruckanstieg, aber nicht bei behandeltem Bluthochdruck;
        • Wirkungen auf die Haut (z. B. Ausschlag, Nesselfieber, Juckreiz).
    • Wenn Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen bemerken, müssen Sie das Arzneimittel sofort absetzen. Informieren Sie Ihren Arzt, so dass dieser den Schweregrad der Reaktion beurteilen und entscheiden kann, welche Maßnahmen zu ergreifen sind.

Welche Wechselwirkungen können auftreten?

    • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
      • Die Wirkung der folgenden Arzneimittel oder Arzneimittelklassen kann beeinflusst werden, wenn sie gleichzeitig mit mit dem Präparat, eingenommen werden.
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt, damit eine mögliche Dosisanpassung vorgenommen werden kann.
      • Das Arzneimittel kann die Wirkung von folgenden Mitteln verstärken:
        • Arzneimittel, die das Blut verdünnen (Antikoagulanzien) und die die Blutgerinnung hemmen (Thrombozytenaggregationshemmer), z. B. Ticlopidin.
        • Arzneimittel wie Kortison oder Prednisolon, wenn sie eingenommen oder gespritz werden.
        • Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung der Herzmuskelkraft): die Menge an Digoxin im Blut wird erhöht.
        • entzündungshemmende und schmerzlindernde Arzneimittel (nicht steroidale Analgetika/Antiphlogistika).
        • blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika).
        • Methotrexat: möglicherweise können mehr Nebenwirkungen auftreten.
        • Valproinsäure (Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie).
        • Antidepressiva einschließlich MAO-Hemmer.
        • Salbutamol-Tabletten: das Herz kann unregelmäßig oder schneller schlagen. Bronchien erweiternde Inhaliersprays dürfen jedoch weiter angewendet werden (wie verschrieben).
        • andere Arzneimittel, die Phenylephrin und Ephedrin enthalten, oder andere Sympathomimetika wie sie in lokalen nasenschleimhautabschwellenden Mitteln z. B. Nasentropfen enthalten sind.
      • Das Arzneimittel kann die Wirkung von folgenden Mitteln abschwächen:
        • entwässernde Arzneimittel (Aldosteronantagonisten und Schleifendiuretika).
        • blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertensiva wie Guathinidin, Methyldopa, ß-Blocker).
        • harnsäureausscheidende Gichtmittel (z. B. Probenecid, Sulfinpyrazon).
    • Einnahme mit Lebensmitteln und Getränken
      • Sie können das Arzneimittel unabhängig von einer Mahlzeit einnehmen. Vor der Einnahme müssen Sie das Granulat in einen Becher mit heißem, nicht kochendem Wasser geben, gut umrühren und abkühlen lassen.
      • Die Einnahme mit Alkohol erhöht das Risiko von Magen-Darm-Blutungen und beeinträchtigt Ihr Reaktionsvermögen.

Was muss zusätzlich beachtet werden?

    • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich, wenn Sie
      • überempfindlich (allergisch) gegen andere Schmerzmittel (Analgetika), Rheumamittel (Antirheumatika) oder entzündungshemmende Mittel (Antiphlogistika) sind.
      • an Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber), Asthma, Heuschnupfen, Schwellung der Nasenschleimhaut (Nasenpolypen) oder an chronischen Atemwegserkrankungen leiden.
      • gleichzeitig blutverdünnende und gerinnungshemmende Arzneimittel nehmen (Antikoagulanzien).
      • früher an Magengeschwüren oder Magen-Darm-Blutungen gelitten haben.
      • eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion haben.
      • vor einer Operation stehen (auch kleine Eingriffe wie der Ziehung eines Zahnes).
      • an Schilddrüsenüberfunktion, leicht bis mäßig hohem Blutdruck, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Herzkrankheiten, erhöhtem Augeninnendruck oder Prostatavergrößerung leiden oder eine Überempfindlichkeit gegen manche Inhaltsstoffe aus Erkältungsarzneimitteln wie z. B. Phenylephrin oder Ephedrin (Sympathomimetika) haben.
      • mehrere verschiedene Schmerzmittel gleichzeitig nehmen, setzen Sie sich dem Risiko einer Nierenschädigung aus.
      • anfällig für Gicht sind. In niedrigen Dosen senkt Acetylsalicylsäure die Harnsäureausscheidung, was unter bestimmten Umständen bei Patienten mit entsprechender Neigung einen Gichtanfall auslösen kann.
    • Wenn Sie unsicher sind, ob Sie das Arzneimittel einnehmen dürfen, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Anwendung bei älteren Patienten
      • Ältere Patienten können besonders empfindlich auf Pseudoephedrin reagieren und können mit Schlaflosigkeit reagieren oder erleben Dinge, die nicht wirklich erscheinen (Halluzinationen).
    • Anwendung bei Kindern
      • Es besteht ein möglicher Zusammenhang zwischen Acetylsalicylsäure und dem Reye-Syndrom, wenn das Mittel Kindern gegeben wird. Das Reye-Syndrom ist eine sehr seltene, aber lebensbedrohliche Krankheit. Daher soll das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht bei Kindern unter 16 Jahren angewendet werden.
    • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
      • Während der Behandlung mit dem Arzneimittel kann Ihre Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt sein. Das Risiko kann noch verstärkt werden, wenn Sie gleichzeitig Alkohol trinken. Dies muss bei Tätigkeiten berücksichtigt werden, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, z. B. Auto fahren.

Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:

    • Schwangerschaft und Stillzeit
      • Aufgrund fehlender Erfahrung mit der Kombination beider Wirkstoffe, darf das Produkt in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
      • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Fruchtbarkeit
      • Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die es Frauen erschweren können, schwanger zu werden. Dieser Effekt besteht nur vorübergehend und geht nach Beendigung der Einnahme zurück.

Warnhinweise Hilfsstoffe:


  • Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden.





Datum der Produktinformation: 24.11.2016

¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
Haftungsausschluss:

Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die wir von Dritten beziehen und zur Anzeige bringen, wird trotz sorgfältigster Bearbeitung keine Haftung übernommen. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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