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Voltaren Schmerzgel

Informationen zum Produkt: Voltaren Schmerzgel
Artikel-Nr. (PZN) 00429186
Anbieter GlaxoSmithKline Consumer Healthcare
Inhalt 150 g / N3
Darr.: Gel
AVP* 17,93
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Preis € 11,42
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Voltaren Schmerzgel


Das Voltaren Schmerzgel kann zur äußerlichen Behandlung von Schmerzen und Entzündungen der Gelenke angewendet werden. Zu den entzündlich rheumatischen Erkrankungen zählen unter anderem Morbus Bechterew, Arthritis, Bindegewebsentzündungen und Gefäßentzündungen. Bei einer Arthritis kommt es oft zu schmerzhaften Schwellungen und einer Steifigkeit der Finger- und Zehengelenke, bei einem Fortschreiten der Erkrankung können allerdings auch größere Gelenke betroffen sein. Bei Morbus Bechterew handelt es sich um eine Entzündung der Wirbel im Rücken. Zu diesen Erkrankungen kommt es im Allgemeinen wenn das Immunsystem anfängt das körpereigene Gewebe zu bekämpfen. Der Grund für eine Bekämpfung des Gewebes ist vermutlich eine Infektion durch Bakterien oder Viren.

Der Wirkstoff Diclofenac


Das Voltaren Schmerzgel enthält unter anderem den Wirkstoff Diclofenac. Beim Diclofenac handelt es sich um eine Substanz aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika. Bei einer Schädigung des Körpergewebes und bei Entzündungen kommt es durch spezielle Enzyme zur Bildung von Prostaglandinen. Durch diese Prostaglandine werden die Entzündungsreaktionen im Gewebe verstärkt und die Nervenenden im geschädigten Gewebe gereizt. Zusätzlich sorgen die Prostaglandine dafür, dass die Schmerzsignale an das Gehirn übertragen werden. Der enthaltene Wirkstoff Diclofenac ist in der Lage die Enzyme, welche für die Herstellung der Prostaglandine verantwortlich sind, zu blockieren. Durch diese Hemmung werden Schmerz- und Entzündungsreaktionen zuverlässig gehemmt. Zusätzlich wird durch den Wirkstoff auch das Temperaturregelzentrum im Gehirn beeinflusst. Das Diclofenac verfügt über entzündungshemmende, schmerzstillende und fiebersenkende Eigenschaften.

Wirkungsweise des Voltaren Schmerzgels



Voltaren Schmerzgel Inhaltsstoffe
Diclofenac diethylamin
Wirkstoff11.6 mg
Diclofenac
entsprechend9.3 mg
Capryl/Caprinsäure Fettalkoholester
Hilfsstoff+
Carbomer 974P
Hilfsstoff+
Cetomacrogol 1000
Hilfsstoff+
Diethylamin
Hilfsstoff+
Hartparaffin
Hilfsstoff+
Isopropylalkohol
Hilfsstoff+
Parfümcreme
Hilfsstoff+
Propylenglycol
Hilfsstoff+
Wasser, gereinigt
Hilfsstoff+

(Die aufgeführte Zusammensetzung bezieht sich auf 1 Gramm)

Voltaren Schmerzgel Packungsbeilage
Weitere Informationen zur Einnahme und Dosierung von Voltaren Schmerzgel sowie zu Risiken und Nebenwirkungen finden Sie hier: Voltaren Schmerzgel Packungsbeilage
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Voltaren Schmerzgel Anwendung

    • Das Gel auf die betroffene Körperregion dünn auftragen und leicht einreiben.
    • Anschließend sollten die Hände gewaschen werden, außer, diese die zu behandelnde Stelle sind.

Gesamtdosis des Produkts:

    • Wenden Sie das Präparat immer genau wie in beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist das Gel 3- bis 4-mal täglich anzuwenden.
    • Je nach Größe der zu behandelnden schmerzhaften Stelle ist eine kirsch- bis walnussgroße Menge, entsprechend 1 – 4 g Gel (11,6 – 46,4 mg Diclofenac, Diethylaminsalz), erforderlich.
    • Die maximale Tagesdosis beträgt 16 g Gel (entsprechend 185,6 mg Diclofenac, Diethylaminsalz).
    • Ältere Patienten
      • Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich. Jedoch sollten ältere Menschen bei der Anwendung auf Nebenwirkungen besonders achten und ggf. mit Ihrem Arzt oder Apotheker Rücksprache halten.
    • Eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
      • Es ist keine Dosisreduktion erforderlich.
    • Kinder und Jugendliche (unter 14 Jahren)
      • Bei Jugendlichen im Alter von 14 Jahren und älter wird dem Patienten/den Eltern geraten, einen Arzt aufzusuchen, falls das Arzneimittel länger als 7 Tage zur Schmerzbehandlung benötigt wird oder die Symptome sich verschlechtern.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von zu stark oder zu schwach ist.
     
    • Dauer der Anwendung
      • In der Regel ist in Abhängigkeit der zugrunde liegenden Erkrankung eine Anwendungsdauer über 1 – 3 Wochen ausreichend. Für eine darüber hinausgehende Behandlungsdauer liegen keine Untersuchungen vor.
      • Bei Beschwerden, die sich nach 3 – 5 Tagen nicht verbessert haben oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
     
    • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
      • Da bei der äußerlichen Anwendung des Präparates der Gesamtorganismus weitestgehend geschont wird, ist auch bei großflächiger und länger dauernder Anwendung eine Überdosierung äußerst unwahrscheinlich.
      • Bei deutlicher Überschreitung der empfohlenen Dosierung bei der Anwendung auf der Haut sollte das Gel wieder entfernt und mit Wasser abgewaschen werden.
      • Bei versehentlichem Verschluckenl, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt, der über geeignete Maßnahmen entscheiden wird.
     
    • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
      • Wurde einmal die Anwendung vergessen, wenden Sie das Gel entweder sofort an oder warten Sie bis zum gewohnten Zeitpunkt entsprechend der vorgegebenen Dosierung.
     
    • Sollten Sie sich unsicher sein, was zu tun ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wofür wird das Produkt angewendet?

    • Schmerzstillendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
    • Zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen
      • bei akuten Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen in Folge stumpfer Traumen, z. B. Sport- und Unfallverletzungen;
      • der gelenknahen Weichteile (z. B. Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder, Muskelansätze und Gelenkkapseln) bei Arthrose der Knie- und Fingergelenke;
      • bei Epicondylitis (Entzündung der Sehnenansätze im Bereich des Ellenbogens, auch Tennisellenbogen bzw. Golferellenbogen genannt);
      • bei akuten Muskelschmerzen z. B. im Rückenbereich.
    • Anwendungsgebiet bei Jugendlichen über 14 Jahren
      • Zur Kurzzeitbehandlung.
      • Zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas.

In welchen Fällen darf das Produkt nicht angewendet werden?

    • Darf nicht angewendet werden:
      • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Diclofenac, einen der sonstigen Bestandteile oder andere gegen andere Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen, Fieber oder Entzündungen, wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (ein Wirkstoff, der u. a. zur Unterdrückung der Blutgerinnung verwendet wird) sind. Symptome einer allergischen Reaktion auf diese Arzneimittel können sich unter anderem durch: pfeifenden Atem oder Kurzatmigkeit (Asthma), Hautausschläge mit Bläschenbildung und Nesselsucht, Schwellung von Gesicht oder Zunge, laufende Nase äußern.
      • auf offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut, sowie auf Ekzemen oder Schleimhäuten;
      • im letzten Schwangerschaftsdrittel;
      • bei Kindern unter 12 Jahren.
    • Wenden Sie das Präparat nicht an, wenn einer der vorgenannten Punkte auf Sie zutrifft.

Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
      • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
      • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
      • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
      • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
      • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • Sehr selten: pustelartiger Hautausschlag.
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Nesselsucht); Gesichtsschwellung (Angioödem).
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • Sehr selten: Asthma.
    • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
      • Sehr selten: Magen-Darm-Beschwerden.
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Häufig: Hautausschlag, Ekzem, Hautrötung (Erythem), Dermatitis (einschließlich Kontaktdermatitis), Juckreiz (Pruritus).
      • Gelegentlich: Schuppenbildung, Austrocknen der Haut, Ödem.
      • Selten: Hautentzündung mit Blasenbildung (Bullöse Dermatitis).
      • Sehr selten: Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hauterscheinungen nach Lichteinwirkung (Photosensibilisierung).
    • Wenn das Arzneimittel großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von Nebenwirkungen, die ein bestimmtes Organsystem oder auch den gesamten Organismus betreffen nicht auszuschließen.
    • Diese Nebenwirkungen sind vergleichbar mit solchen, die unter Umständen bei Einnahme anderer Diclofenac-haltiger Arzneimittel auftreten können.
    • Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
      • Sollten Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen feststellen oder vermuten, wenden Sie das Arzneimittel nicht weiter an und informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Welche Wechselwirkungen können auftreten?

    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
      • Bei bestimmungsgemäßer, äußerlicher Anwendung sind bisher keine Wechselwirkungen bekannt geworden.

Was muss zusätzlich beachtet werden?

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Wenn das Präparat großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von Nebenwirkungen, die ein bestimmtes Organsystem oder auch den gesamten Organismus betreffen, nicht auszuschließen. Diese Nebenwirkungen sind vergleichbar mit solchen, die unter Umständen bei Einnahme anderer Diclofenac-haltiger Arzneimittel auftreten können.
      • Sie können einen Verband, jedoch keinen Okklusivverbandes (dicht abschließender Verband) benutzen. Vor Anlegen eines Verbandes sollte das Arzneimittel einige Minuten auf der Haut eintrocknen.
      • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich bei akuten Zuständen, die mit starker Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen, bei andauernden Gelenkbeschwerden oder bei heftigen Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen und/oder mit neurologischen Ausfallerscheinungen (z. B. Taubheitsgefühl, Kribbeln) verbunden sind, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
      • Bei Beschwerden, die sich nach 3 – 5 Tagen nicht verbessert haben oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
      • Wenn Sie an Asthma, Heuschnupfen oder Nasenschleimhautschwellungen (sog. Nasenpolypen) oder chronischen bronchienverengenden (obstruktiven) Lungenerkrankungen, chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) oder an Überempfindlichkeit gegen andere Schmerz- und Rheumamittel aller Art leiden, sind Sie bei der Anwendung des Arzneimittels durch Asthmaanfälle (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma), örtliche Haut- oder Schleimhautschwellung (sog. Quincke-Ödem) oder Urtikaria eher gefährdet als andere Patienten. In diesem Fall darf Voltaren Schmerzgel nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen (Notfallbereitschaft) und direkter ärztlicher Kontrolle angewendet werden. Das gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, wie z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.
      • Sollte während der Behandlung ein Hautausschlag auftreten, beenden Sie die Behandlung.
      • Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit eingeriebenen Hautpartien in Kontakt gelangen.
     
    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollte das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.
      • Im letzten Schwangerschaftsdrittel dürfen Sie das Arneimittel nicht anwenden, da ein erhöhtes Risiko von Komplikationen für Mutter und Kind nicht auszuschließen ist.
    • Stillzeit
      • Diclofenac geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Das Arzneimittel sollte während der Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Hierbei sollte das Arzneimittel nicht im Brustbereich oder über einen längeren Zeitraum auf große andere Hautbereiche aufgetragen werden.





Datum der Produktinformation: 24.11.2016

¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
Haftungsausschluss:

Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die wir von Dritten beziehen und zur Anzeige bringen, wird trotz sorgfältigster Bearbeitung keine Haftung übernommen. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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