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ACC akut 600 Brausetabletten

Artikel-Nr. (PZN) 00520917
Anbieter Hexal AG
Inhalt 40 St
Darr.: Brausetabletten
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


ACC akut 600 Brausetabletten


Die ACC akut 600 Brausetabletten werden zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, welche mit der Bildung von festsitzendem Schleim einhergehen angewendet. Bei den meisten Erkältungen kommt es nach einigen Tagen zur Bildung von festsitzendem Schleim, welcher sich nur sehr schlecht abhusten lässt. Durch diesen zähen Schleim werden die Flimmerhärchen der Schleimhaut der Atemwege blockiert. Durch diese Blockierung sind die Flimmerhärchen nicht mehr in der Lage die Bewegungen durchzuführen, so dass der Schleim nicht mehr nach außen transportiert werden kann. Zu einer akuten Bronchitis kommt es durch ein Eindringen von Viren in den Körper. Eine chronische Bronchitis entsteht aus einer akuten Bronchitis, bei der sich die Lunge nicht mehr vollständig regeneriert hat. Bei einer chronisch obstruktiven Bronchitis kommt es durch den Schleim zu einer Einengung der Bronchien.

Der Wirkstoff Acetylcystein


Die ACC akut 600 Brausetabletten enthalten den Wirkstoff Acetylcystein in einer Dosierung von 600 mg pro Brausetablette. Der enthaltene Wirkstoff ist in der Lage den festsitzenden Schleim zu verflüssigen, wodurch das Abhusten deutlich erleichtert wird. Durch das Acetylcystein kommt es zu einem Abbau von Brückenbindungen im Schleim. Bei vielen Brückenbildungen im Schleim entsteht ein sehr dichtes Maschennetzwerk, so dass der Schleim besonders zäh wird. Sobald diese Brücken zerstört werden wird der Schleim dünnflüssiger. Zusätzlich können bestimmte Teile des Wirkstoffes freie Radikale abfangen, wodurch es zu einer gleichzeitigen Entgiftung des Körpers kommt. Durch das Abfangen der Radikalen wird gleichzeitig das Abwehrsystem unterstützt.

Wirkungsweise der ACC akut 600 Brausetabletten



ACC akut 600 Brausetabletten Inhaltsstoffe
Acetylcystein
Wirkstoff600 mg
Ascorbinsäure
Hilfsstoff+
Citronensäure, wasserfrei
Hilfsstoff+
Lactose
Hilfsstoff70 mg
Mannitol
Hilfsstoff+
Natrium carbonat
Hilfsstoff+
Natrium citrat
Hilfsstoff+
Natrium cyclamat
Hilfsstoff+
Natrium hydrogencarbonat
Hilfsstoff+
Saccharin, Natriumsalz
Hilfsstoff+
Gesamt Kohlenhydrate
Hilfsstoff0.01 BE
Gesamt Natrium Ion
Hilfsstoff138.8 mg
Natrium Ion
Hilfsstoff6.04 mmol
Brombeer Aroma
Hilfsstoff+
Sorbitol
Hilfsstoff+

(Die aufgeführte Zusammensetzung bezieht sich auf 1 Stück)

ACC akut 600 Brausetabletten Packungsbeilage
Weitere Informationen zur Einnahme und Dosierung von ACC akut 600 Brausetabletten sowie zu Risiken und Nebenwirkungen finden Sie hier: ACC akut 600 Brausetabletten Packungsbeilage
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ACC akut 600 Brausetabletten Anwendung

    • Nehmen Sie das Arzneimittel nach den Mahlzeiten ein.
    • Lösen Sie bitte die Brausetablette in einem Glas Trinkwasser auf und trinken Sie den Inhalt des Glases vollständig aus.

Gesamtdosis des Produkts:

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt
      • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Präparat nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann!
      • Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene
        • Tagesgesamtdosis:
          • 2-mal täglich je 1/2 oder 1-mal täglich je 1 (entsprechend 600 mg Acetylcystein pro Tag)
     
    • Gesamtdauer der Anwendung
      • Wenn sich das Krankheitsbild verschlimmert oder nach 4 – 5 Tagen keine Besserung eintritt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
     
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten
      • Bei Überdosierung können Reizerscheinungen im Magen-Darm-Bereich (z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auftreten.
      • Schwerwiegende Nebenwirkungen oder Vergiftungserscheinungen wurden bisher auch nach massiver Überdosierung von Acetylcystein nicht beobachtet. Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Präparat benachrichtigen Sie bitte dennoch Ihren Arzt.
     
    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Wenn Sie einmal vergessen haben das Präparat einzunehmen oder zu wenig eingenommen haben, setzen Sie bitte beim nächsten Mal die Einnahme des Arzneimittels, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.
     
    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Bitte brechen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Ihre Krankheit könnte sich hierdurch verschlechtern.
     
    • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Einnahmezeitpunkt des Produkts:

  • nach der Mahlzeit

Wofür wird das Produkt angewendet?

    • Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Verflüssigung zähen Schleims in den Atemwegen.
    • Das Arzneimittel wird angewendet
      • zur Schleimlösung und zum erleichterten Abhusten bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim.

In welchen Fällen darf das Produkt nicht angewendet werden?

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
      • wenn Sie allergisch gegen Acetylcystein oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • Das Präparat darf wegen des hohen Wirkstoffgehaltes nicht angewendet werden bei Kindern unter 14 Jahren.

Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
      • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
      • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
      • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
      • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
      • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    • Nebenwirkungen
      • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
        • Gelegentlich: Kopfschmerzen, Fieber, allergische Reaktionen (Juckreiz, Quaddelbildung, Hautausschlag, Atemnot, Haut- und Schleimhautschwellungen, Herzschlagbeschleunigung und Blutdrucksenkung)
        • Sehr selten: anaphylaktische Reaktionen bis hin zum Schock
        • Nicht bekannt: Wasseransammlungen im Gesicht
      • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
        • Gelegentlich: Ohrgeräusche (Tinnitus)
      • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
        • Selten: Atemnot, Bronchospasmen
        • überwiegend bei Patienten mit hyperreaktivem Bronchialsystem bei Asthma bronchiale
      • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
        • Gelegentlich: Mundschleimhautentzündungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen und Durchfall
        • Selten: Verdauungsstörungen
      • Sehr selten wurde über das Auftreten von Blutungen im Zusammenhang mit der Gabe von Acetylcystein berichtet, zum Teil im Rahmen von Überempfindlichkeitsreaktionen.
      • Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein berichtet worden. In den meisten dieser berichteten Fälle wurde mindestens ein weiterer Arzneistoff gleichzeitig eingenommen, durch den möglicherweise die beschriebenen Schleimhaut betreffenden Wirkungen verstärkt werden könnten.
      • Bei Neuauftreten von schwerwiegenden Haut- und Schleimhautveränderungen sollten Sie daher unverzüglich ärztlichen Rat einholen und die Anwendung des Arzneimittels beenden. Sie dürfen das Präparat nicht weiter einnehmen.
      • Verschiedene Studien bestätigten eine Abnahme der Plättchenaggregation (Zusammenballung bestimmter Blutbestandteile) während der Anwendung von Acetylcystein. Die klinische Bedeutung dessen ist bisher unklar.
    • Gegenmaßnahmen
      • Bei Auftreten erster Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion (siehe oben) darf das Präparat nicht nochmals eingenommen werden. Wenden Sie sich bitte in diesem Fall an einen Arzt.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Welche Wechselwirkungen können auftreten?

    • Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
      • Wechselwirkungsstudien wurden nur bei Erwachsenen durchgeführt.
      • Antitussiva (hustenstillende Mittel)
        • Bei kombinierter Anwendung des Arzneimittels und hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, so dass die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden sollte. Fragen Sie daher vor einer kombinierten Anwendung unbedingt Ihren Arzt.
      • Aktivkohle
        • Die Anwendung von Aktivkohle kann die Wirkung von Acetylcystein verringern.
      • Antibiotika
        • Aus experimentellen Untersuchungen gibt es Hinweise auf eine Wirkungsabschwächung von Antibiotika (Tetracycline, Aminoglykoside, Penicilline) durch Acetylcystein. Aus Sicherheitsgründen sollte deshalb die Einnahme von Antibiotika getrennt und in einem mindestens 2-stündigen Abstand zeitversetzt erfolgen. Dies betrifft nicht Arzneimittel mit den Wirkstoffen Cefixim und Loracarbef. Diese können gleichzeitig mit Acetylcystein eingenommen werden.
      • Nitroglycerin
        • Es ist über eine Verstärkung des gefäßerweiternden und blutverdünnenden Effekts von Glyceroltrinitrat (Nitroglycerin) bei gleichzeitiger Gabe von Acetylcystein berichtet worden.
        • Wenn Ihr Arzt eine gemeinsame Behandlung mit Nitroglycerin und diesem Präparat für notwendig erachtet, wird er Sie auf eine möglicherweise auftretende Blutdrucksenkung (Hypotonie) hin überwachen, die schwerwiegend sein kann und sich durch möglicherweise auftretende Kopfschmerzen andeuten kann.
      • Veränderungen bei der Bestimmung von Laborparametern
        • Acetylcystein kann die Gehaltsbestimmung von Salicylaten beeinflussen.
        • Bei Harnuntersuchungen kann Acetylcystein die Ergebnisse der Bestimmung von Ketonkörpern beeinflussen.
        • Das Auflösen des Präparates gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln wird nicht empfohlen.

Was muss zusätzlich beachtet werden?

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
      • Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein berichtet worden. Bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen sollte daher unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Acetylcystein beendet werden.
      • Vorsicht ist geboten, wenn Sie an Asthma bronchiale leiden oder ein Magen- oder Darm-Geschwür in der Vergangenheit hatten oder haben.
      • Bei Patienten mit Histaminintoleranz ist Vorsicht geboten. Eine längerfristige Therapie sollte bei diesen Patienten vermieden werden, da das Präparat den Histaminstoffwechsel beeinflusst und zu Intoleranzerscheinungen (z. B. Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Juckreiz) führen kann.
      • Die Anwendung des Präparates kann, insbesondere zu Beginn der Behandlung, zu einer Verflüssigung und damit zu einer Volumensteigerung des Bronchialsekrets führen. Sind Sie nicht in der Lage dieses ausreichend abzuhusten, wird Ihr Arzt bei Ihnen geeignete Maßnahmen durchführen.
     
    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es sind keine Besonderheiten zu beachten.

Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Da keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von Acetylcystein bei Schwangeren vorliegen, sollten Sie das Arzneimittel während der Schwangerschaft nur anwenden, wenn Ihr behandelnder Arzt dies für absolut notwendig erachtet.
    • Stillzeit
      • Es liegen keine Informationen zur Ausscheidung von Acetylcystein in die Muttermilch vor.
      • Daher sollten Sie das Arzneimittel während der Stillzeit nur anwenden, wenn Ihr behandelnder Arzt dies für absolut notwendig erachtet.

Warnhinweise Hilfsstoffe:


  • Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden.





Datum der Produktinformation: 24.11.2016

¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
Haftungsausschluss:

Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die wir von Dritten beziehen und zur Anzeige bringen, wird trotz sorgfältigster Bearbeitung keine Haftung übernommen. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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