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Efeu

Die Heilpflanze Efeu

  • ist in West-, Mittel- und Südeuropa beheimatet.
  • dient als pflanzliches Arzneimittel bei trockenem und verschleimtem Husten.
  • war Arzneipflanze des Jahres 2010.

Efeu

Efeu Beschreibung

Der Gewöhnliche oder Gemeine Efeu, mit dem lateinischen Namen Hedera helix ist ein immergrünes, kriechendes oder kletterndes Holzgewächs und stammt aus der Familie der Araliengewächse (Araliaceae). Der Name „Hedera“ stammt aus dem Griechischen und bezieht sich auf das altindische Wort „ghedh“ was „umklammern“ bedeutet. Die germanische Bezeichnung „iwe“ meint übersetzt „ewig“ und spielt auf die immergrünen Blätter im Winter an. Weitere Namen der Kletterpflanze sind u.a. Immergrün, Wintergrün, Mauerpfau oder Baumtod.

Der Efeu ist in den gemäßigten Klimazonen Europas heimisch und die einzige Liane im mitteleuropäischen Raum. Als Kletterpflanze bevorzugt Efeu Standorte wie Laubmischwälder, Felsen oder Mauern, an denen die Pflanze empor wachsen und klettern kann. Die immergrüne Kletterpflanze kann bis zu 20 Meter hoch wachsen und rankt mit seinen Haftwurzeln an Hauswänden, Dachrinnen und Mauern empor oder umwickelt alte Bäume. Im Wald breitet sich die Pflanze auch auf dem Boden aus. Die Nahrung und das Wasser erhält die Pflanze jedoch nicht aus den Bäumen, sondern über die Wurzeln im Boden. Der Stamm des Efeus ist verzweigt und die stark verzweigten Haftwurzeln des Efeus werden dann zu verholzten Lianen.

Die Blätter

Die derben, ledrigen und gestielten Blätter sind drei- bis fünfeckig gelappt und glänzen an der Oberfläche in einem saftigen wintergrün. Die Efeublätter können 4 bis 10 Zentimeter lang werden. An den blühenden Trieben erscheinen sie birnenförmig und sind mattgrün, lang zugespitzt und ganzgradig. Ältere Pflanzen verändern teilweise ihre Blätter in Form und Farbe. Die Sammelzeit der Blätter ist vom Frühjahr bis in den Herbst hinein.

Die Blüten

Die halbkugeligen Blüten sind grünlichgelb und in dichten Dolden vereint. Die Blütezeit ist von August bis Oktober. Die Früchte der Heilpflanze sind giftig! Im unreifen Zustand sind die Früchte grün, im reifen Zustand sind es rot-violette bis schwarze Beeren, die bis zu 10 mm dick und kugelig werden.

Der Geruch von Efeublättern ist sehr schwach wahrnehmbar und wird als eigentümlich und etwas muffig beschrieben. Der Geschmack von Efeublättern ist schleimig, leicht kratzend und schwach bitter.
Im Jahr 2010 wurde die Kletterpflanze Efeu zur Arznei-Pflanze des Jahres gekürt. Importiert wird die Heilpflanze Efeu in erster Linie aus den osteuropäischen Ländern. In Deutschland werden Efeuprodukte in der Schulmedizin wie auch in der Volksmedizin angewendet.

Efeu Inhaltsstoffe

Die arzneilich verwendeten, getrockneten Efeublätter enthalten pharmakologisch wirksame Inhaltstoffe wie Saponine, Glykoside, ätherische Öle, organische Säuren, Flavonoide und verschiedenste Mineralien. In der Homöopathie ist zudem der Jodgehalt von besonderem Interesse.

Saponine sind schaumbildende Stoffe und haben durch ihre Oberflächenaktivität Seifencharakter. Aus diesem Grund verfügen Saponine über Schleim lösende Eigenschaften, wirken antibiotisch und verdauungsfördern. Zudem werden den Saponinen wie Hederasaponin C eine krampflösende, pilzhemmende Wirkung und antibiotische Eigenschaften nachgesagt.

Efeu Drogengewinnung und Drogenbeschreibung

Die Blätter und Triebspitzen des Efeus werden über das ganz Jahr gesammelt. Im Herbst, kurz vor der Blütezeit, sind die Blätter jedoch am gehaltvollsten. Mit künstlicher Wärme bei Temperaturen bist 50° Celsius werden die Pflanzenteile dann getrocknet.

Die Droge besteht also aus den getrockneten Efeublättern und den Sprossteilen. Auf der Oberseite sind die ledrigen Blätter dunkelgrün, während sie auf der Unterseite hellgrün gefärbt sind. Die längsrinnigen Sprossteile hingegen sind grünlich bis grünbräunlich verfärbt. Der Geruch der Droge ist nur schwach wahrnehmbar, der Geschmack ist bitter und wird als schwach kratzend beschrieben.

Die Drogenbeschreibung der Efeublätter lautet Hederae Helicis Folium.

Efeu Wirkung

Dem Saponingehalt wie Hederasaponin C werden sowohl eine pilzhemmende und antibiotische Wirkung als auch eine krampf- und schleimlösende Heilwirkung auf die Bronchialmuskulatur nachgesagt. Aus diesem Grund kommen Fertigarzneimittel bei Hustensymptomen, Keuchhusten und bei einer Entzündung der Bronchien (Bronchitis) mit krampfartigen Beschwerden zum Einsatz.

Das BKA und auch die Kommission E und ESCOP befürworten die Verwendung von Efeublättern bei Erkrankungen der Atemwege und chronische-entzündlichen Erkrankungen der Bronchien an.

Belegter Nutzen

Bei folgenden Indikationen ist die Wirkung von Efeu belegt: Schleimhautentzündungen (Katarrhe) der Luftwege, chronisch-entzündliche Bronchialerkrankungen (Bronchitis, Asthma), zur Förderung des Abhustens, als Schleimbildner und als krampflösendes Mittel bei spastischer Bronchitis und Keuchhusten.

Efeu Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Nebenwirkungen bei der vorschriftsmäßigen Anwendung und Dosierung von Arzneimitteln mit Efeuextrakten sind nicht bekannt und nicht zu erwarten.

Giftigkeit frischer Pflanzenteile

Alle frischen Pflanzenteile der Efeupflanze sind jedoch giftig! Der Verzehr kann zu schweren Vergiftungen führen und mit Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Atembeschwerden einhergehen. Auch eine Überdosierung von Efeuextrakten können gesundheitliche Beschwerden wie Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe, Durchfall oder Kopfschmerzen hervorrufen.
Zudem wird grundsätzlich die Anwendung von Tee-Zubereitungen aus Efeublättern nicht empfohlen, da sie Reizungen im Magen und Darm verursachen können. Aus diesem Grund kommen auch nur alkoholische-wässrige Extrakte bei der medizinischen Anwendung in Frage. Vor der Einnahme von Efeuextrakten sollte auch immer der behandelnde Arzt informiert und gefragt werden.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf eine Behandlung mit der Heilpflanze verzichtet werden, weil es keine wissenschaftlichen Studien dazu gibt.

Vorsicht ist auch bei einer Empfindlichkeit oder Allergie gegen Efeu oder andere Araliengewächse geboten, denn Präparate aus Efeublättern können Allergien auslösen.

Efeu Anwendungsgebiete in der Phytotherapie und Volksmedizin

Die Heilpflanze fand schon in der antiken Literatur Erwähnung. In der Volksmedizin wird Efeu bei Schleimhautentzündungen verschiedenster Art angewendet. Im Fokus stehen auch hier Schleimhautentzündungen der Atemwege. Zum Einsatz kommen Tee-Zubereitungen oder alkoholische Auszüge. Innerlich angewendet werden Efeublätter sowohl bei Leber-, Milz- und Gallenleiden als auch bei rheumatischen Beschwerden und Gicht.
Für äußere Anwendungen kommt die Heilpflanze bei Hautunreinheiten in Form von Waschungen oder bei Cellulite, Geschwüren und Entzündungen der Venen oder Nervenschmerzen zum Einsatz. Auch bei Brandwunden, Krätze und bei Parasitenbefall wie z.B. Läusen finden Efeu-Zubereitungen Anwendung.

Anwendungsbeispiele von Efeu-Medikamenten

Arzneiliche Verwendung finden in erster Linie die getrockneten Laubblätter des Efeus in Form von Zubereitungen aus wässrig-alkoholischen Trockenextrakten. Efeu-Zubereitungen werden in den Apotheken ausschließlich in Fertigpräparaten angeboten. Nicht empfohlen werden jedoch Tee-Zubereitungen, denn Heiltees finden nur in der Volksmedizin und Phytotherapie Anwendung.

Medikamententypen

Das Produktsortiment in der Apotheke besteht aus einer Vielzahl an Säften, Tropfen, Brausetabletten, Tabletten oder Zäpfchen mit den aus Efeublättern gewonnenen wirksamen Extrakten. Der Hauptanwendungsbereich ist die Behandlung von Atemwegserkrankungen wie Husten, Bronchitis, Asthma und besonders Keuchhusten bei Kindern in Form von Hustensaft. Efeuextrakt löst als Hustensaft festsitzenden Schleim aus den Bronchien und lindert so Husten. In Apotheken werden dazu viele Darreichungsformen speziell für Kinder angeboten.

Auch kosmetische Pflegeprodukte mit Efeuzubereitungen in Form von Cremes und Salben zur Behandlung der so genannten Orangenhaut (Cellulite) sind in der Apotheke erhältlich.

Efeu Dosierung und Einnahme

Alle frischen Pflanzenteile des Efeus sind giftig. Aus diesem Grund werden ausschließlich Fertigpräparate aus wässrig-alkoholischen Trockenextrakten verwendet. Die Einnahme und Dosierung in Form von zum Beispiel von Tabletten, Brausetabletten, Säften oder Zäpfchen richten sich nach den jeweiligen Angaben der Hersteller. Die mittlere Tagesdosis beträgt 0,3 Gramm der Efeublätter.

Efeu Zubereitungen

Tee-Zubereitung mit Efeublättern

Nehmen Sie 1 Teelöffel getrocknete Efeublätter und übergießen Sie die Blätter mit ca. ¼ Liter kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee ca. 10 Minuten  ziehen. Maximal 3 Tassen Tee sollten über den Tag verteilt getrunken werden, damit z.B. der (Keuch-) Husten wirksam behandelt werden kann. Die Mineralien und Spurenelemente verleihen dem Tee eine stärkende und belebende Wirkung.

Umschläge und Aufguss mit Efeublättern

Aufguss für Umschläge und (Fuß-)Bäder: 4 Esslöffel getrocknete Efeublätter werden mit 1 Liter kochenden Wasser übergossen und 30 Minuten ziehen gelassen.

Massage Kopfhaut und Problemzonen: den Sud aus gekochten Efeublättern in die Kopfhaut (hilft gegen Schuppen) einmassieren oder regelmäßig in die Problemzonen einmassieren, was für ein strafferes Bindegewebe sorgt.

Essig aus Efeublättern

Für die Herstellung des Essigs werden 3 bis 4 Esslöffel Efeublätter zerkleinert und über Nacht in 250 ml Apfelessig ziehen gelassen. Einreibungen mit dem Efeuessig sollen gegen Läuse, Milben, Flechten und Frostbeulen helfen.

Öl aus Efeublättern

Nehmen Sie eine gute Handvoll Efeublätter, geben Sie diese in ein verschließbares Glas und übergießen die Blätter mit einem guten Olivenöl (ein anderes hochwertiges Pflanzenöl kann ebenfalls verwendet werden) bis die Blätter bedeckt sind.

Anschließend erhitzen Sie das Öl in einem Wasserbad, lassen es etwa 15 Minuten vor sich hin köcheln und lassen es dann langsam abkühlen. An einem warmen Platz wird das Öl bis zu drei Tage gelagert und zwischendurch gut durchgeschüttelt. Nach 1 bis 3 Tagen wird das fertige Öl durch einen Filter (Kaffeefilter) oder Tuch abgeseiht und in eine dunkle Flasche abgefüllt. Jetzt können Sie dem Gemisch noch etwas Rosmarin (etwa 10 Tropfen ätherisches Öl) oder Zimt (5 Tropfen ätherisches Öl) hinzufügen, um die durchblutungsfördernde Wirkung zu verstärken. Auch andere Heilpflanzenöle können beliebig zugefügt werden, wie z.B. Thymian. Minze oder Basilikum (je 5 Tropfen).

Efeu-Öl eignet sich besonders gut, um damit von Orangenhaut (Cellulite) betroffene Körperpartien einzumassieren. Zudem fördert es die Durchblutung und den Stoffwechsel an der einmassierten Stelle.

Efeu Geschichte

Der lateinische Name des Efeus lautet Hedera helix. Der Name „Hedera“ stammt aus dem Griechischen und bezieht sich auf das altindische Wort „ghedh“ was „umklammern“ bedeutet. Die germanische Bezeichnung „iwe“ meint übersetzt „ewig“ und spielt auf die immergrünen Blätter im Winter an.

Die immergrüne Kletterpflanze galt einst als Sinnbild der Liebe über den Tod hinaus. Schon im antiken Griechenland wurde die Pflanze Efeu den Göttern des Weins (Dionysos) und der Fruchtbarkeit geweiht. Um nicht betrunken zu werden, banden sich die Menschen Efeukränze um die Stirn. Seit einem Erlass Karl des Großen, machten Winzer mit einem Efeu- und Weinrebenkranz über der Eingangstür auf ihre Weinschänke aufmerksam. Noch heute schmückt Efeu symbolisch so manches Wirtshausschild. Später diente die immergrüne Pflanze als christliches Symbol für Treue und Unsterblichkeit. So ist Efeu häufig auf Friedhöfen zu finden, wo sie Gräber und Friedhofsmauern umrankt.

Bereits die griechischen Ärzte Hippokrates und Dioskurides setzten Efeu zur Behandlung Durchfall, Milzleiden, Ohren- und Kopfschmerzen ein.

Als Arzneipflanze wurde die Heilpflanze Efeu auch von Hildegard von Bingen erwähnt. Im Mittelalter fand Efeu in Form von Salben bei Hautleiden, Hühneraugen und zur Wundheilung zum Einsatz.

Efeu in Kombinationen mit anderen Heilpflanzen

Eine ebenfalls schleimlösende Wirkung haben auch Heilpflanzen wie Thymian, Primelwurzel und Eukalyptus.

Bei Asthma bronchiale, eine chronisch entzündliche Atemwegserkrankung mit angeschwollenen Schleimhäuten in den Bronchien und Atemnotbeschwerden mit pfeifenden Atemgeräuschen hat sich eine Teemischung mit folgenden Heilpflanzen bewährt: Efeublätter, Meerträubelblüten, Sonnentaukraut und Thymiankraut. Die Mischung wirkt auswurffördernd, Schleim verflüssigend, entkrampfend, reizlindern und entspannend.

Eine auswurffördernde, entkrampfende und Bronchialschleim verflüssigende Wirkung wird einem Heiltee aus Lungenkraut, Efeublättern, Eibischwurzel und Königskerzenblüten zugeschrieben. Der Tee kommt bei einer Schleimhautentzündung der Bronchien (Bronchitis) mit Brennen und Schmerzen in der Brust und heftigem Reizhusten zum Einsatz.

Bei der so genannten Orangenhaut (Cellulite) mit dellenförmiger Hautoberfläche am Po und an den Oberschenkeln haben Tee-Zubereitungen aus Heilpflanzen wie Birkenblätter, Efeublätter, Gundermannskraut und Petersilienwurzel eine entgiftende und entwässernde Wirkung und wirkt sich positiv auf den Hautstoffwechsel aus.

Efeu in der Homöopathie

In der Homöopathie wird das homöopathische Einzelmittel Hedera helix aus den frischen und unverholzten Trieben der Efeupflanze hergestellt.

Aufgrund des Jodgehalts der Heilpflanze Efeu wird es bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder einer Schilddrüsenvergrößerung mit Beengungsgefühl am Hals angewendet. Auch bei Schleimhautentzündungen (Katarrhen) besonders im Bereich der Nebenhöhlen, bei Husten, Keuchhusten. Schnupfen, Asthma oder Emphysem kann das homöopathische Mittel angezeigt sein. Weitere Indikationen für die homöopathische Arznei sind steife und schmerzhafte Muskeln und Gelenke, Arthrose, Nervenschmerzen (Neuralgien), Sehnenscheidenentzündung mit dem Gefühl von Ameisenlaufen, Taubheitsgefühle und Kribbeln.

Wichtig für die Mittelwahl ist, dass sich die Beschwerden unter Bewegung an der frischen Luft und durch Essen verbessern und sich in der Nacht und am frühen Morgen verschlechtern.

Verschiedene Efeusorten

Von der Efeupflanze existieren heute etwa 400 Sorten, die sich in erster Linie aufgrund ihrer großen Vielzahl an Blattformen und -farben unterscheiden. Im Gartenbau wird Efeu als Kletterpflanze und auch als Bodendecker geschätzt.

Tipps zum Anbau von Efeu

Die immergrüne Kletterpflanze kann bis zu 20 Meter hoch wachsen, weshalb der Standort bei dem Anbau wohl bedacht sein sollte. Als Waldpflanze fühlt sich Efeu eher an kühlen Plätzen wohl, daher ist beim Pflanzen ein schattiger bis halbschattiger Ort zu empfehlen. Ideal ist ein feuchter, halbheller Standort, auf den keine direkte Sonneneinstrahlung fällt, wie z.B. in Nord-, Ost- oder Westlage.

Efeu benötigt viel frische Luft und regelmäßige, nicht zu starke Wassergaben. Zum Gedeihen bevorzugt die Pflanze einen kalkhaltigen, nährstoffreichen und etwas feuchten Boden. Im Winter sollte Efeu aber an einem frostfreien Ort überwintern.

Je nach Wachstumsphase kann es vorkommen, dass einzelne Triebe der wachstumsfreudigen Kletterpflanze mit einer Heckenschere abgetrennt werden müssen, etwa fünf Zentimeter Abschnitt sind ausreichend. Als Zeitpunkt empfiehlt sich der Frühlingsmonat April. Das regelmäßige Schneiden der Triebspitzen führt dazu, dass der Efeu buschig und dicht wächst.

Kletterhilfe im Frühstadium

Im Frühstadium benötigt Efeu eventuell erst eine kleine Kletterhilfe, die Haftwurzeln haften sich später dann an Mauern, Bäumen und anderen Gerüsten. Einzig spiegelglatte Flächen aus Metall eignen sich nicht für die Pflanze zum Ranken. Auch klettert Efeu ungern auf hellen, weißen Wänden, die von der Sonne beschienen werden oder auf feuchtigkeitssaugenden Wänden wie Beton oder Sandstein, die teilweise ätzende Stoffe abgeben und die Haftfüße verbrennen. Als Alternative bietet sich dann eine Holzkonstruktion an.

Efeu blüht und fruchtet erst nach vielen, mindestens sieben oder acht Jahren.

Quellen

Dr. Jörg Grünwald, Christof Jänicke: Grüne Apotheke – Das Standardwerk zur Pflanzenheilkunde. Gräfe und Unzer Verlag, München 2015

Apotheker M. Pahlow: Das große Buch der Heilpflanzen – Gesund durch die Heilkräfte der Natur. Nikol Verlag, Hamburg 2015

Diether Ennet, Hans D. Reuter: Lexikon der Heilpflanzen – Wirkung, Anwendung, Botanik, Geschichte. Nikol Verlag, Hamburg 2004

Prof. TCM Li Wu, Apotheker Jürgen Klitzner: Heiltees für Körper, Geist und Seele aus China und Europa. Weltbild Verlag 2014

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