
ACC AKUT 200
Informationen zum Produkt
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
ACC akut 200 Brausetabletten
Die ACC akut 200 Brausetabletten werden zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, welche mit der Bildung von festsitzendem Schleim einhergehen angewendet. Bei fast allen Erkältungen kommt es nach einigen Tagen zur Bildung von festsitzendem Schleim, welcher sich nur sehr schlecht abhusten lässt. Durch diesen zähen Schleim werden die Flimmerhärchen der Schleimhaut der Atemwege blockiert. Die Flimmerhärchen sind dadurch nicht mehr in der Lage die Bewegungen durchzuführen, so dass der Schleim nicht mehr nach außen transportiert wird. Zu einer akuten Bronchitis kommt es durch ein Eindringen von Viren in den Körper. Eine chronische Bronchitis entsteht aus einer akuten Bronchitis, bei der sich die Lunge nicht mehr vollständig regeneriert hat. Bei einer chronisch obstruktiven Bronchitis kommt es durch den Schleim zu einer Einengung der Bronchien.
Der Wirkstoff Acetylcystein
Die ACC akut 200 Brausetabletten enthalten den Wirkstoff Acetylcystein in einer Dosierung von 200 mg pro Brausetablette. Der enthaltene Wirkstoff ist in der Lage den festsitzenden Schleim zu verflüssigen, wodurch das Abhusten deutlich erleichtert wird. Durch das Acetylcystein kommt es zu einem Abbau von Brückenbindungen im Schleim. Bei vielen Brückenbildungen im Schleim entsteht ein sehr dichtes Maschennetzwerk, so dass der Schleim besonders zäh wird. Sobald diese Brücken zerstört werden wird der Schleim dünnflüssiger. Zusätzlich können bestimmte Teile des Wirkstoffes freie Radikale abfangen, wodurch es zu einer Entgiftung des Körpers kommt. Durch das Abfangen der Radikalen wird gleichzeitig das Abwehrsystem unterstützt.
Wirkungsweise der ACC akut 200 Brausetabletten
Die ACC akut 200 Brausetabletten eignen sich durch die Lösung des Schleims zur Behandlung von Husten. Die Brausetabletten sorgen dafür, dass die natürliche Schutzfunktion der Bronchien erhöht wird. Bei dieser vorliegenden Wirkstoffstärke von 200 mg müssen täglich dreimal eine Brausetablette eingenommen werden, wodurch die Anwendung sehr einfach und auch bei einem unregelmäßigen Lebensstil leicht zu bewerkstelligen ist. Die Brausetabletten verfügen über einen sehr angenehmen Geschmack, so dass sie auch von Kindern gerne genommen werden. Durch die Darreichungsform als Brausetablette wird gleichzeitig die für eine Behandlung nötige Flüssigkeitszufuhr gewährleistet. Es kommt nach der Einnahme der ACC akut 200 Brausetabletten zu einem schnellen Wirkeintritt. Die Brausetabletten sind außerdem im Allgemeinen sehr gut verträglich. Es kommt zu einem schnelleren Abtransport des Schleims.
Zusammensetzung:
(Per Klick auf einzelne Bestandteile der Zusammensetzung weitere Produkte ermitteln.)(Die aufgeführte Zusammensetzung bezieht sich auf 1 Stück)
Wie wird das Produkt angewendet?
- Nehmen Sie das Präparat nach den Mahlzeiten ein.
Lösen Sie bitte die Brausetablette in einem Glas Trinkwasser auf und trinken Sie den Inhalt des Glases vollständig aus.
Gesamtdosis des Produkts:
- Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
| Alter | Einzeldosis | Tagesgesamtdosis |
| Kinder von 2 bis 5 Jahren | 2 – 3 mal täglich je 1/2 Brausetablette | 1 – 1 1/2 Brausetabletten (entsprechend 200 – 300 mg Acetylcystein) |
Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren | 2 mal täglich je 1 Brausetablette | 2 Brausetabletten (entsprechend 400 mg Acetylcystein) |
Jugendliche über 14 Jahren und Erwachsene | 2 – 3 mal täglich je 1 Brausetablette | 2 – 3 Brausetabletten (entsprechend 400 – 600 mg Acetylcystein) |
Wenn sich das Krankheitsbild verschlimmert oder nach 4-5 Tagen keine Besserung eintritt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Präparates zu stark oder zu schwach ist.
Überdosierung:
Bei Überdosierung können Reizerscheinungen im Magen-Darm-Bereich (z.B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auftreten.
Schwerwiegende Nebenwirkungen oder Vergiftungserscheinungen sind jedoch auch bei extremer Überdosierung bisher nicht beobachtet worden. Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Präparat benachrichtigen Sie bitte dennoch Ihren Arzt.
Vergessene Einnahme:
Wenn Sie einmal vergessen haben, das Arzneimittel einzunehmen, oder zu wenig eingenommen haben, setzen Sie bitte beim nächsten Mal die Einnahme des Präparates, wie beschrieben, fort.
Therapieabbruch:
Bitte brechen Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Ihre Krankheit könnte sich hierdurch verschlechtern.
Einnahmezeitpunkt des Produkts:
Wofür wird das Produkt angewendet?
- Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Verflüssigung zähen Schleims in den Atemwegen.
Es wird angewendet zur Schleimlösung und zum erleichterten Abhusten bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim.
In welchen Fällen darf das Produkt nicht angewendet werden?
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Acetylcystein oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt.
- Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
- Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
- Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
- Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
- Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, oder unbekannt
Mögliche Nebenwirkungen:
Generalisierte Störungen (gelegentlich):
allergische Reaktionen: Juckreiz, Quaddelbildung, Hautausschlag, Atemnot, Herzschlagsbeschleunigung und Blutdrucksenkung. Kopfschmerzen, Fieber
Atemwege (selten):
Atemnot, Bronchospasmen - überwiegend bei Patienten mit hyperreaktivem Bronchialsystem bei Asthma bronchiale
Verdauungstrakt (gelegentlich):
Mundschleimhautentzündungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
Sehr selten wurde über das Auftreten von Blutungen im Zusammenhang mit der Gabe von Acetylcystein berichtet, zum Teil im Rahmen von Überempfindlichkeitsreaktionen.
Gegenmaßnahmen
Bei Auftreten der ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf das Arzneimittel nicht nochmals eingenommen werden. Wenden Sie sich bitte in diesem Fall an einen Arzt.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Welche Wechselwirkungen können auftreten?
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Acetylcystein/Antitussiva
Bei kombinierter Anwendung des Präparates mit hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, so dass die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden sollte.
Fragen Sie daher vor einer kombinierten Anwendung unbedingt Ihren Arzt.
Acetylcystein/Antibiotika
Aus experimentellen Untersuchungen gibt es Hinweise auf eine Wirkungsabschwächung von Antibiotika (Tetracyclin, Aminoglycoside, Penicilline) durch Acetylcystein. Aus Sicherheitsgründen sollte deshalb die
Einnahme von Antibiotika getrennt und in einem mindestens zweistündigen Abstand zeitversetzt erfolgen. Dies betrifft nicht Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cefixim und Loracerbef. Diese können gleichzeitig mit Acetylcystein eingenommen werden.
Was muss zusätzlich beachtet werden?
- Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein berichtet worden. Bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen sollte daher unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Acetylcystein beendet werden.
Bei Leber- oder Nierenversagen sollte das Präparat nicht angewendet werden, um eine weitere Zufuhr von stickstoffhaltigen Substanzen zu vermeiden.
Vorsicht ist geboten, wenn Sie an Asthma bronchiale leiden oder ein Magen- oder Darmgeschwür in der Vergangenheit hatten oder haben.
Kinder
Geben Sie Kindern unter 2 Jahren das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen für eine allgemeine Empfehlung für diese Altersgruppe vorliegen.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:
- Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Da keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von Acetylcystein bei Schwangeren vorliegen, sollten Sie das Arzneimittel während der Schwangerschaft nur anwenden, wenn Ihr behandelnder Arzt dies für absolut notwendig erachtet.
Es liegen keine Informationen zur Ausscheidung von Acetylcystein in die Muttermilch vor. Daher sollten Sie das Präparat während der Stillzeit nur anwenden, wenn Ihr behandelnder Arzt dies für absolut notwendig erachtet.
Datum der Produktinformation: 22.04.2012
¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
Haftungsausschluss:
Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die wir von Dritten beziehen und zur Anzeige bringen, wird trotz sorgfältigster Bearbeitung keine Haftung übernommen. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Gebrauchsinformation ACC akut 200 Brausetabletten