Rheumatische Erkrankung
Rheuma, Arthritis und Arthrose sind Gelenkerkrankungen, die mit Schmerzen und Entzündungen verbunden sind. In unserer Versandapotheke finden Sie rezeptfreie Medikamente, die je nach Schweregrad der Erkrankung helfen können, die Beschwerden zu lindern.
Was ist Rheuma und Arthritis?
Rheuma ist medizinisch gesehen eigentlich ein Sammelbegriff für über 100 verschiedene Erkrankungen. Sie alle werden durch Entzündungen hervorgerufen. Nicht nur Knochen und Gelenke sind davon betroffen, sondern auch Muskeln, Sehnen oder Bänder. Die häufigste rheumatische Erkrankung ist aber die rheumatische Arthritis. Darunter versteht man eine chronische Gelenkentzündung. Dabei entzündet sich die Innenhaut der Gelenke, Schleimbeutel oder Sehnenscheiden. Die Ursachen für die Krankheit sind bisher noch nicht vollständig geklärt. Experten vermuten, dass ein Autoimmunprozess eine Rolle spielt: Körpereigenes Gewebe wird vom Immunsystem als fremd eingestuft und infolgedessen mit einer Entzündung bekämpft. Erbliche Faktoren spielen dabei eine Rolle. Aber auch Rauchen begünstigt die Erkrankung der Gelenke. Typische Symptome sind zum Beispiel Morgensteifigkeit und schmerzende Finger. Gelenke sind häufig geschwollen und gerötet. Außerdem bemerken Betroffene, dass ihre Greifkraft nachlässt.
Was versteht man unter Arthrose?
Arthrose ist eine Verschleißerscheinung, die spätestens im Alter viele Menschen trifft. Dabei verringert sich die Knorpelmasse im Gelenk. Dieser Knorpel dient als Gleitmittel. Ist zu wenig davon vorhanden, reibt irgendwann Knochen auf Knochen und es kommt zu Schmerzen. Arthrose tritt häufig in Händen, Knien und in der Hüfte auf. Ab einem Alter von 35 Jahren zeigt jeder zweite Deutsche erste Symptome. Der Gelenkverschleiß kann zum einen genetisch veranlagt sein. Zum anderen wird er durch Verletzungen oder Überlastung begünstigt. Ein Risikofaktor für eine Kniegelenksarthrose ist zum Beispiel Übergewicht, da dadurch die Belastung auf die Gelenke dauerhaft zu hoch ist. Aber auch berufsbedingte Belastungen etwa durch ständiges Knien beim Fliesenlegen können zu einer Arthrose führen.
Rheuma Behandlung: Schmerzmittel bei rheumatischen Erkrankungen
Bei rezeptfrei erhältlichen Schmerzmitteln handelt es sich in der Regel um sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR). Das sind Schmerzmittel mit einer entzündungshemmenden Wirkung, die zur Rheumatherapie eingesetzt werden können. Zu dieser Wirkstoffgruppe zählen zum Beispiel Diclofenac oder Ibuprofen. Alternativ gibt es auch Rheumamittel auf pflanzlicher Basis gegen Schmerzen und Entzündungen der Gelenke. Dazu zählen vor allem Schmerzmittel mit natürlichen Wirkstoffen der Weidenrinde oder der Teufelskralle, z. B. Teufelskralle-ratiopharm Filmtabletten. Bei der Anwendung von Schmerzmitteln (innerlich und äußerlich) sollten Sie immer bedenken, dass sie nur symptomatisch wirken, ohne den Krankheitsverlauf zu beeinflussen.
Rheuma-Behandlung: Nahrungsergänzungsmittel als unterstützende Maßnahme
Des Weiteren kommt auch eine Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel in Frage, die nach traditioneller Überlieferung bei rheumatischen oder arthritischen Erkrankungen angewendet werden. Dazu gehört zum Beispiel das Grünlipp-Muschelextrakt. Die Grünlippmuschel ist in Neuseeland beheimatet und bekannt für ihren positiven Einfluss auf die Gelenkfunktion. Präparate wie Arthri-Verlan Tabletten mit Grünlipp-Muschelkonzentrat oder Lyprinol Kapseln mit speziellem Lipid-Komplex liefern als schonende, ernährungsmedizinische Maßnahme wertvolle Vitalstoffe zur diätetischen Behandlung von entzündlich-rheumatischen Gelenkbeschwerden.
Rheuma-Behandlung: Orthomolekulare Medizin / Mikronährstoff-Therapie
Aus dem Bereich der orthomolekularen Medizin gibt es Produkte wie Orthomol arthroplus oder proSan Rheuma mit hochwertigen Mikronährstoffen in komplexer Zusammensetzung und wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Für ergänzende bilanzierte Diät zur Behandlung von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises wie Arthrose, rheumatoide Arthritis oder chronische Polyarthritis eignen sich außerdem zum Beispiel die Vektor Lycopin Kaspeln mit einem besonderen Wirkstoffkomplex aus Lycopin, Süßholzwurzelextrakt und Lactalbon, der dabei hilft, entzündliche Prozesse im Gelenk, hervorgerufen durch freie Radikale, zu vermindern.
Physiotherapie bei Rheuma und Arthrose
Sowohl bei Rheuma als auch bei Arthrose kann regelmäßige Krankengymnastik die Beschwerden lindern. Die gezielte Bewegung lockert die Muskulatur und hält Gelenke beweglich. Starke Muskeln um betroffene Gelenke können Belastung außerdem abfedern und schonen so die Gelenke. Physiotherapeutische Übungen sollten Sie zunächst immer unter Anleitung ausführen, um die geeigneten Bewegungsabläufe korrekt zu erlernen. Anschließend ist es wichtig, die Übungen regelmäßig auch zuhause durchzuführen. Zusätzlich zur Krankengymnastik kann der Physiotherapeut auch Wärmetherapie bzw. Kältetherapie anwenden. Kälte lindert den Schmerz, indem die niederen Temperaturen die Schmerzrezeptoren außer Kraft setzen. Außerdem wirkt sie abschwellend. Wärme dagegen fördert die Durchblutung und entspannt die Muskulatur. Ob Patienten eher Wärme oder Kälte als wohltuend empfinden, ist unterschiedlich. Beides kann in Form von Bädern, Kompressen oder Packungen angewendet werden. Für die Kältetherapie bieten manche Krankenhäuser auch eine Kältekammer an, in der der Patient wenige Minuten bei extremen Minustemperaturen verweilt.
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