Haarausfall
Sie suchen nach einem Medikament oder einem anderen Mittel aus der Apotheke, um Haarausfall zu stoppen? In der Online-Apotheke Juvalis finden Sie verschiedene Präparate zur Behandlung von erblich-bedingtem Haarausfall von Frauen und Männern. Darunter sind Arzneimittel zur Steigerung der verminderten Anagenhaarrate, Medikamente zur Anregung der Durchblutung der Haarfollikel, um den Verlauf der androgenetischen Alopezie zu stabilisieren sowie Kapseln gegen Haarausfall und für Haarwachstum.
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Haarausfall
Haarausfall kann viele verschiedene Ursachen haben. Bei Männern zeigt er sich meist altersbedingt in Form von Geheimratsecken oder lichten Stellen am Hinterkopf. Aber auch Frauen bekommen mit den Wechseljahren dünnere Haare. Darüber hinaus können zum Beispiel Störungen des Immunsystems oder Erkrankungen der Schilddrüse zu Haarverlust führen. Je nach Ausprägung des Haarausfalls und Ursache lässt er sich mit Shampoos, Tinkturen und Medikamenten behandeln. Rezeptfreie Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel zur Anwendung bei Haarausfall sind hier im Apotheken-Shop der Versandapotheke Juvalis erhältlich.
Was versteht man unter Haarausfall
Jeden Tag verlieren wir Haare. Wenn morgens nach dem Kämmen Spuren in der Bürste zurückbleiben, ist das ganz normal und noch kein Grund zur Beunruhigung. Von Haarausfall spricht man erst, wenn am Tag mehr als hundert Haare verloren gehen, und das über einen längeren Zeitraum hinweg. Kommt es zu kahlen Stellen, spricht man medizinisch von Alopezie. Haarausfall kann vorübergehend oder dauerhaft sein. Im ersten Fall wachsen an den kahlen Stellen zu einem späteren Zeitpunkt wieder Haare nach. Wenn die Haarwurzeln allerdings dauerhaft geschädigt sind, bleiben die Stellen kahl. Das kann zum Beispiel nach Verbrennungen der Fall sein.
Anlagebedingter Haarausfall
Die häufigste Form des Haarausfalls ist der anlagebedingte Haarausfall – medizinisch androgenetische Alopezie. Vier von fünf Männern und zwei von drei Frauen sind davon betroffen. Ab einem bestimmten Alter verlieren Männer dabei erblich bedingt Haare in bestimmten Kopfpartien. Häufig bilden sich Geheimratsecken oder dünne Stellen am Hinterkopf. Im fortgeschrittenen Stadium kann es bis zur Glatze kommen. Bei Frauen ist der genetisch bedingte Haarverlust in der Regel deutlich weniger ausgeprägt. Er äußert sich häufig dadurch, dass das Haar in im Scheitelbereich dünner wird. Ab welchem Alter und in welchen Bereichen der Haarausfall bei Männern beginnt, ist individuell verschieden und hängt von den Erbanlagen ab. Bei Frauen gibt es meist einen Zusammenhang mit den Wechseljahren. Androgenetische Alopezie muss nicht zu dauerhaft kahlen Stellen führen. Mit Mitteln zum Auftragen auf die Kopfhaut kann man dem Haarausfall entgegenwirken und den Haarwuchs stimulieren. Ein bekannter Wirkstoff ist zum Beispiel Minoxidil.
Kreisrunder Haarausfall
Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) kann Menschen jeden Alters treffen. Er äußert sich dadurch, dass bei den Betroffenen innerhalb von kurzer Zeit runde bis ovale kahle Stellen am Kopf entstehen. Da diese schnell deutlich sichtbar sind, ergibt sich daraus auch eine psychische Belastung. Ursache für den kreisrunden Haarausfall ist vermutlich eine Autoimmunerkrankung. Dabei richtet sich die Abwehrreaktion des Körpers nicht gegen Viren und Bakterien, sondern gegen die eigenen Haarfollikel. Dort lösen sie eine Entzündung aus, die zum Verlust der Haare führt. Kreisrunder Haarausfall kann in Schüben auftreten und auch wieder ganz abklingen. Da er innerhalb von Familien gehäuft vorkommt, liegt ein genetischer Zusammenhang nahe. Außerdem vermuten Wissenschaftler einen Zusammenhang mit weiteren Autoimmunerkrankungen wie der Weißfleckenkrankheit oder einer Schilddrüsenerkrankung.
Diffuser Haarausfall
Unter diffusem Haarausfall versteht man Haarverlust, bei dem das Haar am ganzen Kopf gleichmäßig dünner wird. Die Haare fallen nicht nur an lokal begrenzten Stellen aus, sondern beliebig über den Kopf verteilt. Diffuser Haarausfall kann viele verschiedene Ursachen haben. So können Stress oder übermäßige psychische Belastung die Körperreaktion auslösen. Aber auch eine hormonelle Umstellung, Nährstoffmangel, starke Medikamente oder Chemikalien können zu diffusem Haarausfall führen. Bei Frauen tritt diffuser Haarausfall häufig durch den veränderten Hormonhaushalt nach der Geburt auf. Meist hält er jedoch nur kurze Zeit an, bis sich das hormonelle Gleichgewicht wieder eingestellt hat. Auch eine Störung der Schilddrüsenfunktion kann zu diffusem Haarausfall führen. Der Haarverlust ist außerdem eine Begleiterscheinung der Chemo- oder Strahlentherapie bei Krebserkrankungen. Dabei tritt er nicht nur am Kopfhaar auf, sondern betrifft unter Umständen auch Augenbrauen und Köperbehaarung. Beseitigt man die Ursache von diffusem Haarausfall, lässt er nach und die Haare wachsen innerhalb weniger Monate von selbst wieder nach.
Häufige Wirkstoffe in Mitteln gegen Haarausfall
Ein bewährter Wirkstoff, der häufig in Mitteln gegen Haarausfall zum Einsatz kommt, ist Minoxidil. Er wird direkt auf die Kopfhaut aufgetragen, wo er die Blut- und Nährstoffversorgung der Haarwurzeln unterstützen soll. Haarwuchsmittel mit Minoxidil wie Regaine oder Alopexy 5% Lösung eignen sich bei anlagebedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie). Ein weiterer Wirkstoff ist das in dem traditionell angewendeten Arzneimittel Pantostin enthaltene Alfatradiol, das lokal die Bildung des körpereigenen Hormons DHT hemmt. DHT oder Dihydrotestosteron ist ein sowohl bei Männern als auch bei Frauen vorkommendes Geschlechtshormon, das die Haare bei androgenetischer Alopezie schädigt, wodurch sie schneller ausfallen und immer dünner werden. Alfatradiol ist auch der Wirkstoff des bekannten apothekenpflichtigen Mittels Ell-Cranell von Galderma. Coffeinshampoos wie Alpecin Coffein Shampoo C1 können ebenfalls zur äußerlichen Behandlung von Haarausfall und zum Erlangen von mehr Haarvolumen angewendet werden.
Medikamente gegen Haarausfall
Neben Präparaten zur äußerlichen Anwendung auf der Kopfhaut gibt es auch Tabletten und Kapseln, die das Haar von innen mit ausgewählten Mikronährstoffen stärken soll. Priorin etwa dient der diätetischen Behandlung von hormonell erblich bedingten Haarwachstumsstörungen und Haarausfall bei Frauen. Pantovigar Hefe ist wirksam bei diffusem Haarausfall. Pantovigar Kapseln enthalten eine Kombination aus B-Vitaminen, Proteinen, Aminosäuren und medizinischer Hefe, die den Haarausfall nach Angaben des Herstellers signifikant reduziert.