AP = apothekenpflichtig BEN-U-RON
Informationen zum Produkt
Artikel-Nr.: 2710740
Anbieter: bene Arzneimittel GmbH
Inhalt: 20 St / N2
Darr.: Kapseln
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Ben – U – Ron Hartkapseln


Die Ben – U – Ron Hartkapseln werden zur Behandlung von leichten bis mittelschweren Schmerzen, Entzündungen und Fieber angewendet. Bei Schmerzen handelt es sich um Warnsignale des Körpers, welche anzeigen, dass etwas im Körper nicht stimmt. Zu Schmerzen kommt es durch eine Aktivierung der empfindlichen Nervenenden durch bestimmte Reize. Diese Nervenenden signalisieren dem Gehirn, dass irgendetwas im Körper nicht stimmt. Schmerzen können durch viele verschiedene Reize, wie zum Beispiel Temperatur, Dehnung oder Druck ausgelöst werden. Schmerzen können überall im Körper vorkommen, verschieden stark sein und sich unterschiedlich anfühlen. Von Fieber spricht man bei einer Körpertemperatur von über 38°C. Bei Fieber kommt es begleitend häufig zu Müdigkeit, Schwäche, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit. Häufig kommen auch noch ein Kältegefühl und Schüttelfrost dazu.

Der Wirkstoff Paracetamol


Die Ben – U – Ron Hartkapseln enthalten den Wirkstoff Paracetamol in einer Dosierung von 500 mg pro Tablette. Beim Paracetamol handelt es sich um einen Wirkstoff aus der Gruppe der nicht-opioiden Schmerzmittel. Durch den Wirkstoff wird ein bestimmtes Enzym im Körper gehemmt, welches die Bildung der Prostaglandine steuert. Durch diese Prostaglandine kommt es zu Schmerz- und Entzündungsreaktionen im Körper. Durch die Hemmung der Produktion der Prostaglandine kommt es zu einer Unterdrückung der Schmerzwahrnehmung. Zur fiebersenkenden Wirkung des Paracetamols kommt es dadurch, dass im Temperaturregelzentrum die Wirkung von Fieberstoffen ausgeschaltet wird. Der Wirkstoff Paracetamol verfügt also über schmerzstillende und fiebersenkende Eigenschaften.

Wirkungsweise der Ben – U – Ron Hartkapseln


Die Ben – U – Ron Hartkapseln sind in der Lage Schmerzen zu lindern und Fieber zu senken. Da es besonders bei Kindern zum Beispiel beim Zahnen gleichzeitig zu Schmerzen und zu Fieber kommt wird das Mittel gerne zur Behandlung von Kindern angewendet. Für Kinder stehen allerdings die Darreichungsformen Saft oder Zäpfchen zur Verfügung. Durch die nur schwach ausgeprägten entzündungshemmenden Eigenschaften ist das Medikament nicht besonders gut zur Behandlung von entzündlichen Schmerzen geeignet. Bei der Einnahme der Hartkapseln sollte die Tageshöchstdosis unbedingt beachtet werden, da es sonst zu schwerwiegenden Gesundheitsschäden kommen kann. Auch ein Einsatz des Mittels im Rahmen einer Behandlung von Erkältungskrankheiten kann sinnvoll sein. Da die Ben-U-Ron Hartkapseln im Allgemeinen sehr gut verträglich sind eignen sie sich gut zur Behandlung von leichteren Beschwerden.

Zusammensetzung:
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Paracetamol
Wirkstoff500 mg
Gelatine
Hilfsstoff+
Indigocarmin
Hilfsstoff+
Talkum
Hilfsstoff+
Titan dioxid
Hilfsstoff+

(Die aufgeführte Zusammensetzung bezieht sich auf 1 Stück)


Wie wird das Produkt angewendet?
  • Kapseln mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen (vorzugsweise mit einem Glas Trinkwasser [200 ml]).
    Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.


Gesamtdosis des Produkts:
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, wenden Sie bzw. Ihr Kind das Arzneimittel immer genau nach den Anweisungen in an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach,wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    Das Arzneimittel wird in Abhängigkeit von Alter bzw. Körpergewicht dosiert, in der Regelmit 10 – 15 mg Paracetamol pro kg Körpergewicht als Einzeldosis, bis 60 mg / kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis.
    Allgemeines Dosierungsschema für Paracetamol:
    AlterKörpergewichtEinmaldosisMax. Tagesdosis (24 Stunden)
    9 – 12 Jahremehr als 30 kg,
    bis 40 kg
    1 Hartkapsel
    (entsprechend
    500 mg Paracetamol)
    bis 3 Hartkapseln
    (entsprechend bis
    1.500 mg Paracetamol)
    älter als 12 Jharemehr als 40 kg1 – 2 Hartkapseln
    (entsprechend
    500 – 1.000 mg Paracetamol)
    bis 8 Hartkapseln
    (entsprechend bis
    4.000 mg Paracetamol)
    Die max. Tagesdosis (24 Stunden) darf keinesfalls überschritten und der zeitliche Abstand zwischen der Einnahme jeder Einzeldosis muss mindestens 4 Stunden betragen.
    Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden.
    Niereninsuffizienz
    Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.
    Bei hohem Fieber, Anzeichen einer Sekundärinfektion oder Anhalten der Symptome über mehr als drei Tage, sollte der Arzt konsultiert werden.
    Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von dem Arzneimittel zu stark oder zu schwach ist.
    Wenn Sie bzw. Ihr Kind eine größere Menge des Arzneimittels angewendet haben als Sie sollten:
    Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
    Die Gesamtdosis an Paracetamol sollte für Erwachsene 4 g (entsprechend 4.000mg Paracetamol) täglich nicht übersteigen.
    Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen umfassen.
    Wenn eine größere Menge des Arzneimittels angewendet wurde als empfohlen, rufen Sie bitte einen Arzt zu Hilfe!
    Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben:
    Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein.
    Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
    Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen:
    Bei abruptem Absetzen nach längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab.
    Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
    Wenn Sie weitere Fragen zur Verwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


Einnahmezeitpunkt des Produkts:
  • im Abstand von 6-8 Stunden

Wofür wird das Produkt angewendet?
  • Das Arzneimittel ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes Arzneimittel (Analgetikum und Antipyretikum).
    Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von leichten bismäßig starken Schmerzen und/oder Fieber.

In welchen Fällen darf das Produkt nicht angewendet werden?
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn
    - Sie bzw. Ihr Kind überempfindlich (allergisch) gegenüber Paracetamol oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind,
    - Sie bzw. Ihr Kind an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden

Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?
  • Das Arzneimittel kann Nebenwirkungen haben.
    Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    Häufig: mehr als 1 von 100 Behandelten, aber weniger als 1 von 10 Behandelten
    Gelegentlich: mehr als 1 von 1.000 Behandelten, aber weniger als 1 von 100 Behandelten
    Selten: mehr als 1 von 10.000 Behandelten, aber weniger als 1 von 1.000 Behandelten
    Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten oder unbekannt

    Selten wurde von einem leichten Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen) berichtet.
    Sehr selten kann es zu allergischen Reaktionen in Form von einfachem Hautausschlag oder Nesselausschlag bis hin zu einer Schockreaktion kommen, die einen Behandlungsabbruch erfordern kann.
    Sehr selten wurde über eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie; Agranulozytose) berichtet.
    Ebenfalls sehr selten ist bei empfindlichen Personen eine asthmaartige Verengung der Atemwege ausgelöst worden.
    Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.

Welche Wechselwirkungen können auftreten?
  • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln:
    Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie bzw. Ihr Kind andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzemangewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    Wechselwirkungen sind möglich mit
    - Probenecid (Mittel gegenGicht),
    - Salicylamid (Mittel gegen Schmerzen und Fieber),
    - Enzyminduzierenden oder möglichen Leber schädigenden Substanzen, z.B.
    - Phenobarbital [Schlafmittel]
    - Phenytoin
    - Carbamazepin [Mittel gegen Epilepsie]
    - Rifampicin [Tuberkulosemittel]
    - und Antikoagulanzien [gerinnungshemmende Mittel]
    Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin) wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) verstärkt.
    Das Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT angewendet werden.
    Die Anwendung von Paracetamol kann Laboruntersuchungen, wie die Harnsäurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung beeinflussen.
    Bei Anwendung des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
    Während der Anwendung des Arzneimittels dürfen Sie keinen Alkohol trinken.

Was muss zusätzlich beachtet werden?
  • Besondere Vorsicht ist bei der Anwendung des Arzneimittels erforderlich
    - wenn Sie bzw. Ihr Kind chronisch alkoholkrank sind,
    - wenn Sie bzw. Ihr Kind an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom),
    - bei vorgeschädigter Niere.
    Wenden Sie in diesen Fällen das Arzneimittel erst nach vorheriger Rücksprache mit Ihrem Arzt an.
    Bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
    Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
    Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten.
    Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab.
    Bis dahin soll dieWiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
    Das Arzneimittel nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat längere Zeit oder in höheren Dosen anwenden.
    Kinder
    Das Arzneimittel ist nicht geeignet für Kinder unter 12 Jahren.
    Hierfür stehen Arzneimittel in anderen Darreichungsformen beziehungsweise mit geeigneterem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
    Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    Das Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.
    Trotzdem ist nach Anwendung eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.
    Aufbewahrung
    Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:
  • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    Schwangerschaft
    Das Arzneimittel sollte nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses während der Schwangerschaft angewendet werden.
    Sie sollten das Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht über längere Zeit, in hohen Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln anwenden, da die Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.
    Stillzeit
    Paracetamol geht in die Muttermilch über.
    Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.





Datum der Produktinformation: 22.04.2012

¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
Haftungsausschluss:

Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die wir von Dritten beziehen und zur Anzeige bringen, wird trotz sorgfältigster Bearbeitung keine Haftung übernommen. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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