
LAXOBERAL ABFUEHR TROPFEN
Informationen zum Produkt
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Laxoberal Tropfen
Die Laxoberal Tropfen werden zur kurzfristigen Behandlung von Verstopfungen und Darmträgheit angewendet. Das körperliche Wohlbefinden des Menschen hängt stark davon ab, wie gut der Darm funktioniert. Bei Funktionsstörungen des Darms kann es zu einer Minderung der Lebensqualität kommen. Bei einer Verstopfung handelt es sich jedoch nicht um eine Erkrankung im eigentlichen Sinne, sondern um ein Anzeichen einer Funktionsstörung des Darms. Die natürliche Verdauung unterliegt individuellen Schwankungen, wodurch die Häufigkeit des Stuhlganges stark variieren kann. Begleitend zu einer Verstopfung kommt es häufig zu Blähungen, Völlegefühl, Schmerzen, einer festen Konsistenz des Stuhls, einem geringen Stuhlvolumen und einem schwierigen Stuhlgang. Für eine Verstopfung kann es verschiedene Gründe geben, diese können unter anderem Stress, Reisen oder Hormonumstellungen sein. Aber auch durch die Einnahme verschiedener Medikamente kann es zu einer Beeinflussung der Verdauung kommen.
Der Wirkstoff Natriumpicosulfat
Die Laxoberal Tropfen enthalten den Wirkstoff Natriumpicosulfat. Bei dem enthaltenen Wirkstoff handelt es sich um ein Osmolaxans. Das Natriumpicosulfat ist ausschließlich im Darm wirksam. Im Darm wird der Wirkstoff durch die Darmbakterien auf chemische Weise umgewandelt und hemmt dann die Aufnahme von Wasser aus dem Darm, wobei gleichzeitig die Abgabe von Wasser und Mineralien gesteigert wird. Als Resultat wird der Stuhl dünnflüssiger und die Stuhlmenge vergrößert, wodurch es zu einer Anregung der Darmbewegung kommt. Die Verstopfung wird gelöst und die Darmentleerung ausgelöst. Dadurch, dass der Wirkstoff direkt in den Darm gelangt und dort wirkt, kommt es nicht zu einer Belastung des Organismus.
Wirkungsweise der Laxoberal Tropfen
Die Laxoberal Tropfen eignen sich sowohl zur Behandlung einer Verstopfung als auch zur Erleichterung der Darmentleerung bei bestimmten Erkrankungen. Zu diesen Erkrankungen können unter anderem Hämorrhoiden oder andere Analerkrankungen gehören. Auch vor Darmoperationen oder Darmuntersuchungen kann eine Gabe der Tropfen sinnvoll sein. Der enthaltene Wirkstoff ist in der Lage die Dickdarmmuskulatur anzuregen und die natürliche Darmbewegung zu unterstützen. Der Wirkstoff wird nachdem er die Verstopfung gelöst hat vollständig wieder ausgeschieden. Durch die praktische Darreichungsform können die Tropfen ganz nach dem persönlichen Bedarf dosiert werden. So kann man individuell nur so viel einnehmen wie der Körper benötigt. Die Laxoberal Tropfen unterstützen aktiv die Verdauung und können so das Wohlbefinden deutlich steigern.
Zusammensetzung:
(Per Klick auf einzelne Bestandteile der Zusammensetzung weitere Produkte ermitteln.)(Die aufgeführte Zusammensetzung bezieht sich auf 1 Milliliter 14 Tropfen)
Wie wird das Produkt angewendet?
- Das Arzneimittel wird am besten abends eingenommen.
Gesamtdosis des Produkts:
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet ist die übliche Einzeldosis für Erwachsene:
10 – 18 Tropfen (entspricht 5 – 10 mg Natriumpicosulfat)
Kinder ab dem 4. Lebensjahr nehmen, soweit vom Arzt verordnet eine Einzeldosis von 5 – 9 Tropfen (entspricht 2,5 – 5 mg Natriumpicosulfat) ein.
Das Arzneimittel sollte ohne vorherige ärztliche Abklärung nicht ununterbrochen täglich oder über längere Zeiträume eingenommen werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
Überdosierung
Akute Überdosierung kann zu Durchfall und Beschwerden im Bauchraum führen. Die Gegenmaßnahmen richten sich nach den Symptomen. Innerhalb kurzer Zeit nach der Einnahme kann durch induziertes Erbrechen oder Magenspülung die Wirkung des Arzneimittels vermindert oder verhindert werden. Bei starken Wasser- oder Mineralverlusten sind diese nach Anleitung des Arztes auszugleichen. Die Gabe von krampflösenden Mitteln kann unter Umständen sinnvoll sein.
Des weiteren wurde von Einzelfällen verminderter bzw. unterbrochener Durchblutung der Dickdarmschleimhaut berichtet, bei denen die Dosierung von Natriumpicosulfat beträchtlich höher lag als die zur Behandlung einer Verstopfung empfohlene Dosierung.
Hinweis:
Allgemein ist von diesem Arzneimittel wie auch von anderen Abführmitteln bekannt, dass sie bei chronischer Überdosierung zu chronischem Durchfall, Bauchschmerzen, erniedrigten Kaliumwerten, übermäßiger Sekretion von Aldosteron und Nierensteinen führen. In Verbindung mit chronischem Abführmittel-Missbrauch wurde ebenfalls über Schädigung des Nierengewebes, stoffwechselbedingt Erhöhung von Basenkonzentrationen im Blut sowie über durch erniedrigte Kaliumwerte bedingte Muskelschwäche berichtet.
Einnahmezeitpunkt des Produkts:
Wofür wird das Produkt angewendet?
- Dieses Präparat ist ein Abführmittel. Es wird kurzfristig angewendet bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern.
In welchen Fällen darf das Produkt nicht angewendet werden?
- Dieses Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Natriumpicosulfat, verwandte Wirkstoffe aus der Gruppe der Triarylmethane oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
- bei Darmverengung mit verschlechterte Darmpassage, bei Darmverschluss, bei akuten Bauchbeschwerden wie Blinddarmentzündung, bei starken Bauchschmerzen verbunden mit Übelkeit und Erbrechen
- bei akut entzündlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
- bei erheblichem Flüssigkeitsmangel des Körpers
Verstopfung, verbunden mit anderen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber, kann Anzeichen einer ernsten Erkrankung (Darmverschluss, akute Entzündung im Bauchbereich) sein. Bei solchen Beschwerden dürfen Sie das Arzneimittel oder andere Arzneimittel nicht einnehmen und sollten unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen.
Bei Erkrankungen, die mit Störungen des Wasser- oder Mineralsalzhaushalts einhergehen (z.B. stark eingeschränkte Nierenfunktion), dürfen Sie das Arzneimittel nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen.
Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?
- Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Häufigkeitsangabe zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
häufig: 1 – 10 Behandelte von 100
gelegentlich: 1 – 10 Behandelte von 1.000
selten: 1 – 10 Behandelte von 10.000
sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Magen-Darm-Trakt:
Häufig kann es zu Beschwerden des Magen-Darm-Trakts (z.B. Blähungen, Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe und leichter Durchfall) kommen.
Gelegentlich können Übelkeit und Erbrechen auftreten.
Immunsystem:
Selten sind Fälle von allergischen Reaktionen (einschließlich Hautreaktionen und Schwellung der Haut und/oder Schleimhaut, z.B. im Bereich von Gesicht und Rachen, ggf. mit Atemnot (Angioödem)) im Zusammenhang mit der Anwendung von Natriumpicosulfat berichtet worden.
Insbesondere bei länger dauernder oder hochdosierter Anwendung dieses Arzneimittels kann es zu einem Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten, vor allem Kalium, kommen. Dies führt zu einer Verstärkung der Darmträgheit und kann Störungen der Herzfunktion und Muskelschwäche verursachen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) oder Hormonen der Nebennierenrinde (Kortikosteroide).
Gegenmaßnahmen
Beim Auftreten von Nebenwirkungen sollten Sie das Arzneimittel nicht weiter einnehmen und Ihren Arzt um Rat fragen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Welche Wechselwirkungen können auftreten?
- Bei gleichzeitiger Einnahme von Antibiotika (Medikamente gegen bakterielle Infektionen) kann es zum Verlust der abführenden Wirkung dieses Arzneimittels kommen.
Bei übermäßigem Gebrauch von Abführmitteln besteht das Risiko eines Ungleichgewichts von Kalium und anderen Salzen im Blut.
Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel (z.B. harntreibende Mittel (Diuretika) oder Hormone der Nebennierenrinde (Kortikosteroide) kann dieses Risiko erhöht sein. Dies kann zu Störungen der Herzfunktion und Muskelschwäche führen und die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Arzneimitteln zu Stärkung der Herzfunktion (herzwirksame Glykoside) erhöhen.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Was muss zusätzlich beachtet werden?
- Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
- wenn Ihre Beschwerden spontan aufgetreten sind, länger andauern und/oder von Symptomen wie Blut im Stuhl oder Fieber begleitet werden. In diesem Fall sollten Sie sich vor Beginn einer Behandlung mit diesem Arzneimittel von Ihrem Arzt beraten und untersuchen lassen, denn Störungen oder Beeinträchtigungen des Stuhlgangs können Anzeichen einer ernsten Erkrankung sein.
Das Arzneimittel sollte ohne vorherige ärztliche Abklärung nicht ununterbrochen täglich oder über längere Zeiträume eingenommen werden.
Kinder
Das Arzneimittel sollte bei Kindern unter 4 Jahren nicht angewendet werden. Bei älteren Kindern sollte das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach Ablauf des angegebenen Verfallsdatums nicht mehr anwenden.
Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:
- Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Es liegen keine aussagekräftigen klinischen Studien zur Anwendung in der Schwangerschaft vor. In der langen Zeit seit Einführung dieses Arzneimittels/von Natriumpicosulfat sind keine unerwünschten oder schädigenden Effekte einer Anwendung bei Schwangeren bekannt geworden. Eine Anwendung in der Schwangerschaft sollte nur auf ärztlichen Rat erfolgen.
Es hat sich gezeigt, dass der Wirkstoff nicht in die Muttermilch übertritt. Das Arzneimittel kann daher während der Stillzeit angewendet werden.
Datum der Produktinformation: 22.04.2012
¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
Haftungsausschluss:
Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die wir von Dritten beziehen und zur Anzeige bringen, wird trotz sorgfältigster Bearbeitung keine Haftung übernommen. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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