(Die aufgeführte Zusammensetzung bezieht sich auf 1 Stück) Wie wird das Arzneimittel angewendet?
Nehmen Sie die magensaftresistenten Tabletten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit ein. Die Einnahme vor dem Essen erhöht die Aufnahme aus dem Magen-Darm-Kanal in den Blutkreislauf.
Gesamtdosis des Arzneimittels:
Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Die Dosierung richtet sich nach dem Grad des Magnesiummangels. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: 3 mal täglich 1-3 magensaftresistente Tabletten (entsprechend 120-360 mg Magnesium). Dauer der Anwendung Empfehlenswert ist eine Einnahme über 4 Wochen. Auch eine Dauertherapie (über Jahre) ist bei normaler Nierenfunktion unbedenklich, da überschüssiges Magnesium über die Niere ausgeschieden wird. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist. Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben als Sie sollten, können Nebenwirkungen verstärkt auftreten.
Wofür wird das Arzneimittel angewendet?
Das Arzneimittel wird angewendet bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
In welchen Fällen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden?
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden: - wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Magnesiumcitrat oder Magnesiumbis(hydrogen-L-glutamat) sind. - wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung mit Ausscheidungshemmung oder Flüssigkeitsmangel des Körpers leiden oder zu Infektsteinen (Calcium- Magnesium-Ammoniumphosphatsteine) neigen.
Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?
Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt: Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000 Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000 Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
Gelegentlich können weiche Stühle oder Durchfall auftreten. Sie können Folge einer hochdosierten oralen Magnesiumbehandlung sein. Selten kann es zu Müdigkeitserscheinungen kommen. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass bereits eine erhöhte Magnesiumkonzentration im Blut erreicht ist. Bei Auftreten störender Durchfälle soll die Tagesdosis verringert werden. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Welche Wechselwirkungen können in Verbindung mit anderen Arzneimitteln auftreten?
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit diesem Arzneimittel beeinflusst werden. Bestimmte Antibiotika (Tetrazykline), Eisenpräparate und Natriumfluoridpräparate sollten zeitlich 3-4 Stunden versetzt zu diesem Arzneimittel eingenommen werden, um eine gegenseitige Beeinträchtigung der Aufnahme ins Blut zu vermeiden.
Was muss zusätzlich beachtet werden?
Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich, wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist; dann ist eine vorsichtige Dosierung erforderlich. In diesem Fall sollten Sie vor der Einnahme Ihren Arzt fragen. Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen: Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:
Das Arzneimittel kann in der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.
Warnhinweise Hilfsstoffe:
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.
Datum der Produktinformation: 02.09.2010
¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes ² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
Haftungsausschluss:
Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger
Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die wir von
Dritten beziehen und zur Anzeige bringen, wird trotz sorgfältigster
Bearbeitung keine Haftung übernommen. Die Informationen ersetzen auf
keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu
Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage
(sofern aus arzneimittelrechlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen
Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
(c) 2010 www.juvalis.de---------(*Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers) Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Alle Angaben unter Juvalis dienen lediglich der Information. Sie ermöglichen weder eine Diagnose, noch ersetzen sie die Behandlung durch einen Arzt. Online-ApothekeMedikamenteVersandInternetapotheke