AP = apothekenpflichtig NASENSPRAY RATIOPHARM ERW
Artikel-Nr.: 0999848
Anbieter: ratiopharm GmbH
Inhalt: 15 ml / N2
Darr.: Nasenspray
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Nasenspray Ratiopharm Erwachsene


Das Nasenspray Ratiopharm Erwachsene wird zur unterstützenden Behandlung von Schnupfen und Nebenhöhlenentzündungen angewendet. Jeder Schnupfen beruht auf einer Reizung oder Entzündung der Nasenschleimhaut. Die Nasenschleimhaut kleidet die gesamte Nasenhöhle aus. Bei einem Schnupfen kommt es zu einem verstärkten Niesreiz und Juckreiz in der Nase. Die Absonderung von Sekret wird verstärkt. Die Nasenatmung wird durch ein Anschwellen der Nasenschleimhaut behindert. Im Rahmen einer Erkältung tritt der Schnupfen häufig zusammen mit Husten und Halsbeschwerden auf. Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung kommt es zuerst zu einer deutlich erschwerten Nasenatmung und bei einer länger andauernden Erkrankung kommt es zu einem starken Druckgefühl auf den Wangenknochen und unterhalb der Augen. Das milchig trübe Nasensekret kann sich nur sehr schwer entleeren, wodurch es zu einer schmerzhaften Spannung kommt.

Der Wirkstoff Xylometazolin


Das Nasenspray Ratiopharm Erwachsene enthält den Wirkstoff Xylometazolin. Beim Xylometazolin handelt es sich um einen Wirkstoff aus der Gruppe der Alpha-Sympathomimetika. Durch den Wirkstoff kommt es zu einer Aktivierung der Alpha-Rezeptoren. Durch diese Aktivierung kommt es zu einer Verengung der großen und kleinen Blutgefäße, so dass die Nasenschleimhäute abschwellen. Die geschwollene Nase wird wieder frei und die Nasenatmung deutlich erleichtert. Die Sekretbildung wird verringert und der Sekretabfluss wird erleichtert. Durch diese Wirkung sinkt das Risiko einer Ausbreitung der Infektion auf die Nebenhöhlen und das Mittelohr. Gleichzeitig wird die Belüftung der Nebenhöhlen und der Eustachschen Röhre verbessert. Der Wirkstoff kann in Form von Augentropfen auch die Symptome einer Bindehautentzündung lindern.

Wirkungsweise des Nasensprays Ratiopharm Erwachsene


Das Nasenspray Ratiopharm Erwachsene unterstützt die Abschwellung der Nasennebenhöhlen im Rahmen eines Schnupfens. Das Dosierspray wird in jedes Nasenloch eingesprüht. Durch den eintretenden leichteren Sekretabfluss werden die eingedrungenen Krankheitserreger mit aus der Nase heraus gespült. Der Vorteil des Sprays gegenüber Nasentropfen liegt an der feinen Verteilung der Lösung in der Nase. So kann der Wirkstoff lokal wirken und fließt nicht so schnell in den Rachenraum. Gleichzeitig kommt es durch den Sprühkopf dazu, dass auf einen Zusatz von Konservierungsmitteln in der Regel verzichtet werden kann. Eine Verunreinigung der Lösung von außen ist nur sehr schwer möglich. Dadurch ist das Nasenspray Ratiopharm Erwachsene auch für allergiegefährdete Menschen und Personen mit empfindlichen Schleimhäuten geeignet.



Zusammensetzung:
(Per Klick auf einzelne Bestandteile der Zusammensetzung weitere Produkte ermitteln.)

Xylometazolin hydrochlorid
Wirkstoff1 mg
Xylometazolin
entsprechend0.87 mg
Citronensäure 1-Wasser
Hilfsstoff+
Glycerol 85%
Hilfsstoff+
Natrium citrat 2-Wasser
Hilfsstoff+
Wasser, für Injektionszwecke
Hilfsstoff+

(Die aufgeführte Zusammensetzung bezieht sich auf 1 Milliliter)


Wie wird das Produkt angewendet?
  • Dieses Präparat ist für die nasale Anwendung bestimmt.
    Es empfiehlt sich, vor der Anwendung des Präparates die Nase gründlich zu schnäuzen.
    Zum Einsprühen in die Nasenlöcher.

Gesamtdosis des Produkts:
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach der Anweisung an. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

    Soweit vom Arzt nicht anders verordnet wird bei Erwachsenen und Schulkindern nach Bedarf bis zu 3 mal täglich je einen Sprühstoß in jede Nasenöffnung eingebracht.
    Für Kinder von 2-6 Jahren und Säuglingen stehen entsprechende Präparate zur Verfügung.
    Dauer der Anwendung:
    Dieses Arzneimittel sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung.
    Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen.
    Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
    Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
    Überdosierung
    Bei Überdosierung sollten Sie sofort Ihren Arzt informieren.
    Vergiftungen können durch erhebliche Überdosierung oder durch versehentliches Einnehmen des Arzneimittels auftreten.
    Das klinische Bild einer Vergiftung mit Xylometazolin kann verwirrend sein, da sich Phasen der Stimulation mit Phasen einer Unterdrückung des zentralen Nervensystems und, des Herz-Kreislaufsystems abwechseln können. Besonders bei Kindern kommt es nach Überdosierung häufig zu zentralnervösen Effekten mit Krämpfen und Koma, langsamem Herzschlag, Atemstillstand sowie einer Erhöhung des Blutdrucks, der von Blutdruckabfall abgelöst werden kann. Symptome einer Stimulation des zentralen Nervensystems sind Angstgefühl, Erregung, Halluzination und Krämpfe.
    Symptome infolge der Hemmung des zentralen Nervensystems sind Erniedrigung der Körpertemperatur, Lethargie, Schläfrigkeit und Koma.
    Folgende weitere Symptome können auftreten:
    Pupillenverengung (Miosis), Pupillenerweiterung (Mydriasis), Fieber, Schwitzen, Blässe, bläuliche Verfärbung der Haut infolge der Abnahme des Sauerstoffgehaltes im Blut (Zyanose), Herzklopfen, Atemdepression und Atemstillstand (Apnoe), Übelkeit und Erbrechen, psychogene Störungen, Erhöhung oder Erniedrigung des Blutdrucks, unregelmäßiger Herzschlag, zu schneller/zu langsamer Herzschlag.
    Bei Vergiftungen ist sofort ein Arzt zu informieren, Überwachung und Therapie im Krankenhaus sind notwendig.
    Vergessene Anwendung
    Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern fahren Sie mit der Anwendung laut Dosierungsanleitung fort.

Einnahmezeitpunkt des Produkts:
  • bei Auftreten der Beschwerden

Wofür wird das Produkt angewendet?
  • Dieses Präparat ist ein Mittel zur Anwendung in der Nase (Rhinologikum) und enthält das Alpha-Sympathomimetikum Xylometazolin.
    Xylometazolin hat gefäßverengende Eigenschaften und bewirkt dadurch Schleimhautabschwellung.

    Es wird angewendet:
    Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica)
    Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohrs in Verbindung mit Schnupfen.
    Das Arneimittel ist für Erwachsene und Schulkinder bestimmt.

In welchen Fällen darf das Produkt nicht angewendet werden?
  • Dieses Arzneimittel dürfen sie nicht anwenden:
    - bei Überempfindlichkeit (Allergie) gegenüber einem der Bestandteile dieses Arzneimittels,
    - bei einer bestimmten Form eines chronischen Schnupfens (Rhinitis sicca),
    - bei Zustand nach operativer Entfernung der Zirbeldrüse durch die Nase (transsphenoidaler Hypophysektomie) oder anderen operativen Eingriffen, die die Hirnhaut freilegen,
    - bei Kindern unter 6 Jahren.

Welche Nebenwirkungen können im Einzelfall auftreten?
  • Wie alle Arzneimittel kann diese Arzneimittel Nebenwirkungen haben.
    Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zugrundegelegt:
    Sehr häufig:
    mehr als 1 von 10 Behandelten
    Häufig;
    weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    Gelegentlich:
    weinger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    Selten;
    weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
    Sehr selten;
    1 Fall oder weniger von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
    Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung auftreten:
    - Nervensystem:
    Sehr selten: Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit (Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Halluzinationen (vorrangig bei Kindern).
    - Herz und Kreislauf:
    Selten: Herzklopfen, beschleunigte Herztätigkeit (Tachykardie), Blutdruckerhöhung.
    Sehr selten: Herzrhythmusstörungen.
    - Atemwege:
    Häufig: Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen.
    Gelegentlich: Nach Abklingen der Wirkung stärkeres Gefühl einer verstopften Nase, Nasenbluten.
    - Muskel- und Skelettsystem:
    Sehr selten: Krämpfe (insbesondere bei Kindern).
    - Immunsystem:
    Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Haut und Schleimhaut).
    Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.

Welche Wechselwirkungen können auftreten?
  • Bei gleichzeitiger Anwendung dieses Arzneimittels und bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmern vom Tranylcypromin-Typ oder trizyklische Antidepressiva) sowie blutdrucksteigernden Arzneimitteln kann durch Wirkungen auf Herz- und Kreislauffunktionen eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Was muss zusätzlich beachtet werden?
  • Bei den folgenden Erkrankungen und Situationen dürfen Sie dieses Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden:
    - bei einem erhöhten Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom,
    - schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. koronarer Herzkrankheit) und Bluthochdruck (Hypertonie),
    - wenn Sie mit Monoaminooxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden,
    - Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom),
    - Stoffwechselstörungen, wie z.B. Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreo-se) und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus),
    - Prostatavergrößerung
    - Stoffwechselerkrankung (Porphyrie),
    - der Dauergebrauch von schleimhautabschwellenden Nasentropfen ohne Konservierungsstoffe kann zu einer chronischen Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen.
    Kinder und ältere Menschen:
    Diese Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Kindern unter 6 Jahren.
    Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    Bei bestimmungsgemäßen Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.
    Aufbewahrungsbedingungen
    Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
    Verwenden Sie es nicht mehr nach Ablauf des angegebenen Haltbarkeitsdatums.

Was ist bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit zu beachten:
  • Da die Sicherheit einer Anwendung dieses Arzneimittels in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht ausreichend belegt ist, dürfen Sie es nur auf Anraten Ihres Arztes einnehmen und nur nachdem dieser eine sorgfältige Nutzen/Risiko-Abwägung vorgenommen hat. Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden, da eine Überdosierung die Blutversorgung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen oder die Milchproduktion vermindern kann.





Datum der Produktinformation: 22.04.2012

¹ Zuzahlung + Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
² Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte mit Zuzahlungsbefreiung bei Vorlage eines gültigen Kassenrezeptes
Haftungsausschluss:

Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die wir von Dritten beziehen und zur Anzeige bringen, wird trotz sorgfältigster Bearbeitung keine Haftung übernommen. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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